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Papst Franziskus hat sich für konstruktive Kritik statt zerstörender Anklage in der Kirche ausgesprochen. Es gelte, dem Heiligen Pater Pio (1887 bis 1968) zu folgen: “Er  hat die Kirche so geliebt, wie sie war, und hat sie nicht mit Worten zerstört, so wie es jetzt Mode ist”, sagte das Kirchenoberhaupt im Vatikan. Es sei richtig, auf Schwächen hinzuweisen, dabei müsse aber immer auch die Liebe zur Kirche zum Ausdruck kommen. “Lebt wie Christen  und bezeugt, dass Liebe schöner ist als Hass, Freundschaft schöner als Feindschaft und die Brüderlichkeit zwischen uns allen schöner als Krieg”, so der Papst.

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Religionsfreiheit bei uns und anderswo

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Religionsfreiheit bei uns im Westen bedeutet die freie Wahl einer Religion oder Weltanschauung; jeder kann ab dem vierzehnten Lebensjahr die Religion selbst wählen, kann von einer Religion zur anderen konvertieren, ohne Einschränkung. Es dürfen Moscheen, Hindu-Tempel, …., gebaut werden, alles unter dem Schutzmantel der von der Verfassung garantierten Religionsfreiheit. Beim Moscheebau wird hauptsächlich darüber diskutiert, wie das Bauvorhaben in das Stadtbild passt, wie hoch die Minarette sein dürfen, ob Lautsprecher angebracht werden dürfen. Siehe dazu auch den Beitrag im Schwarzwälder Boten zum geplanten Moscheebau in Villingen. Es ist mittlerweiler allgemein bekannt, dass in vielen Ländern, wie zum Beispiel in der Türkei und Ägypten, Kirchenbauten nur in Ausnahmefällen oder gar nicht genehmigt werden. Vorhandene Kirchen oder kirchliche Einrichtungen werden teilweise massiv gestört oder direkt angegriffen. In Saudi Arabien werden auch gottesdienstliche Zusammenkünfte in Privatwohnungen verfolgt.

Weniger bekannt ist aber, was in vielen islamischen Ländern Religionsfreiheit bedeutet: Jeder Mensch hat die “Freiheit”, Moslem zu werden. Aber ein Moslem hat kein Recht, den Islam zu verlassen! Im Koran Sure 4,89 (nach The Noble Quran) heißt es: “Jene, die den Islam ablehnen, müssen getötet werden. Wenn sie sich (vom Islam) abkehren, ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet…”. Wenn die Tötung nicht vom staatlichen Gesetz gedeckt ist, wie neuerdings im Iran, so gibt es immer genügend Islamisten, die den “abgefallenen” Glaubensbruder verfolgen um ihn zu töten.

Beispiel Ägypten. Die IGFM schreibt:

Offiziell herrscht in Ägypten Religionsfreiheit, doch die Praxis sieht anders aus. Während der Übertritt zum Islam stark gefördert wird, ist die Abkehr vom Islam (Apostasie) beinahe unmöglich. Apostaten drohen Verhaftungen und Misshandlungen. Namhafte Religionswissenschaftler der Al-Azhar Universität in Kairo haben die Hinrichtung von Personen gefordert, die vom Islam abgefallen sind.

Hier der Link zu einem Appell gegen religiöse Diskriminerung in Ägypten. Schreiben Sie an Präsident Mubarak. Sie können dabei den vorgeschlagenen Brieftext verwenden.

Beispiel Iran. Wie der Informationsdienst Compass Direct meldet, verstärkt die iranische Regierung den Druck auf die Christen. Einheimische sprechen von einer Verhaftungswelle >>>Der ganze Artikel

>>>Gebetsaufruf für die bedrängten Christen

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