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Synodaler Weg?

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Papst Franziskus hat sich für konstruktive Kritik statt zerstörender Anklage in der Kirche ausgesprochen. Es gelte, dem Heiligen Pater Pio (1887 bis 1968) zu folgen: “Er  hat die Kirche so geliebt, wie sie war, und hat sie nicht mit Worten zerstört, so wie es jetzt Mode ist”, sagte das Kirchenoberhaupt im Vatikan. Es sei richtig, auf Schwächen hinzuweisen, dabei müsse aber immer auch die Liebe zur Kirche zum Ausdruck kommen. “Lebt wie Christen  und bezeugt, dass Liebe schöner ist als Hass, Freundschaft schöner als Feindschaft und die Brüderlichkeit zwischen uns allen schöner als Krieg”, so der Papst.

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Heilige – leuchtende Vorbilder auf unserem Glaubensweg

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„Möge der Weg uns zusammenführen“. Dieser Wunsch des irischen Segens (siehe Beitrag vom 20. Juli 2010) wurde durch die „Begegung“ mit irischen Heiligen während der Kulturwallfahrt der Seelsorgeeinheit Villingen-Süd ein Stück Wirklichkeit. Der Reiseleiter, Pfarrer Werner Bauer, stellte in Abständen Heilige vor, die im Süddeutschen Raum bekannt und für die Evangelisierung der Alemannen und Germanen von Bedeutung sind.

Heute: Der Heilige Gallus. Nach Gallus nennen sich die Stadt und der Kanton St. Gallen, der Ort St. Gallenkappel am Zürcher See, St. Gallenkirchen in Vorarlberg; in Prag trägt eine alte Kirche seinen Namen, seit 1880 auch der Frankfurter Stadtteil Gallus. In seinem Namen gesegneter Wein helfe bei Fieber. „St. Galli’ Wein” bezeichnet Bauernwein.

Schon der Name „Gallus“ (oder Callech) weist den Missionar als Irokelten aus. Seine Heimat ist Irland, wo er um 550 geboren wurde. Dort lebte er im berühmten Kloster Bangor und schloß sich dem heiligen Kolumban und seiner Missionsgruppe an. Aus seiner Heimat nahm er Wanderlust und Tatendrang mit und fungierte als Dolmetscher der Missionare. Sicher beherrschte er die lateinische und alemannische Sprache, in der er auch predigte. Drei Jahre weilte er in Bregenz, drei Jahre im Bodenseegebiet. Wegen seiner Krankheit konnte er nicht den Weg über die Alpen nach Italien antreten, den sein Gefährte Kolumban ging. Er blieb bei Willemar in Arbon. Von dort fand er sein Ziel, seine Klause in der Wildnis südlich des Bodensees. Man bot ihm die Bischofswürde von Konstanz an. Der Adel suchte seinen Rat und seine Hilfe. Aber Gallus kehrte zurück in seine Klause. Ein Schweigen von zwei Jahrzehnten hüllte sein Alter ein. Er soll etwa 95 Jahre alt gewesen sein, als er 640 in Arbon starb (diese Altersangabe weicht allerdings um fünf Jahre von der Differenz zwischen Geburts- und Sterbejahr ab). Zwischen Chorwand und Altar wurde er beigesetzt. Aus seiner Klause soll die mächtige Abtei Sankt Gallen entstanden sein. (Verkürzter Auszug aus: Theodor Schnitzler: „Die Heiligen im Jahr des Herrn“, Herder-Verlag).

Einzelheiten nebst Legenden über Weg und Leben des Heiligen Gallus gibt es als >>>Download

Heinz Josef Ernst

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