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Papst Franziskus hat sich für konstruktive Kritik statt zerstörender Anklage in der Kirche ausgesprochen. Es gelte, dem Heiligen Pater Pio (1887 bis 1968) zu folgen: „Er  hat die Kirche so geliebt, wie sie war, und hat sie nicht mit Worten zerstört, so wie es jetzt Mode ist“, sagte das Kirchenoberhaupt im Vatikan. Es sei richtig, auf Schwächen hinzuweisen, dabei müsse aber immer auch die Liebe zur Kirche zum Ausdruck kommen. „Lebt wie Christen  und bezeugt, dass Liebe schöner ist als Hass, Freundschaft schöner als Feindschaft und die Brüderlichkeit zwischen uns allen schöner als Krieg“, so der Papst.

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Fasten – aber wie?

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Am Aschermittwoch beginnt bekanntlich die vierzig-tägige Vorbereitungszeit auf die Feier des Todes und der Auferstehung Jesu Christi an Ostern, auch ‚Österliche Bußzeit‘ genannt.

Diese Vorbereitungszeit ist bei uns vor allem als „Fastenzeit“ bekannt und erinnert damit an die früher übliche strenge Form des Nahrungsverzichts in diesem Zeitraum – in Anlehnung an das Fasten Jesu in der Wüste (Mt 4,1-11). Von dieser früheren Form sind heute nur noch der Aschermittwoch und der Karfreitag als Fast- und Abstinenztage übriggeblieben.

Es haben sich verschiedene Formen, Bedeutungsinhalte und Motive zum Fasten entwickelt. Unter ‚Fasten‘ kann man ein strenges Fasten bei Wasser und Brot verstehen, aber auch ‚nur‘ Verzicht auf Süßigkeiten, Alkohol und Nikotin. Es wird auch von „Autofasten“ und „Fernsehfasten“ gesprochen, es sind Beispiele für moderne Formen des Verzichts auf liebgewordene Gewohnheiten. Die Beweggründe zum „Fasten“ sind unterschiedlich: Selbstfindung, Heilfasten zum Schlankwerden; Hungerstreik, um die Änderung einer bestimmten Situation zu erzwingen.

Es liegt wohl am Zeitgeist, dass die Begriffe Sünde, Buße und Vergebung kaum noch vorkommen. Wenn „Sünde“ überhaupt vorkommt, dann meist in Verbindung mit dem Verzehr von Süßigkeiten oder beim Zuviel-Essen. Aber vielleicht ändert sich dies: In der letztjährigen Fastenzeit erweckte der „Spiegel“ mit einem Artikel von Matthias Matussek über die „Macht der Sünde“ diesbezüglich neue Aufmerksamkeit. Siehe dazu meinen Beitrag auf der Seite „Freude am Glauben“: >>>“Mit Jesus wird es gelingen“. Papst Benedikt bestätigt das ‚Nichtreden‘ von der Sünde, wenn er sagt: „Viele akzeptieren nicht die Rede von der Sünde. Und dies sei auch verständlich, denn ein Sündenbewußtsein könne es nur geben, wenn man eine religiöse Weltsicht und ein entsprechendes Bild vom Menschen habe. Gott stelle sich gegen die Sünde, so der Papst, und habe mit der Menschwerdung seines Sohnes die Menschheit von der Herrschaft Satans befreit, der die Ursache und der Grund alles Bösen ist.“

Also, Gott hat bereits alles für unser Heil getan. Das entbindet uns aber nicht von der Notwendigkeit, unsere Sünden zu erkennen, zu bekennen und um Verzeihung zu bitten. Vor allem sollen wir uns vom lebendigen Wort Gottes nähren. Jesus sagt dem Versucher in der Wüste: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt“ (Mt 4,4).

Das Fasten – in welcher Form auch immer – besteht im Kern darin, uns innerlich von all den Dingen zu lösen, die uns zu sehr in ihren Bann ziehen, wie bestimmte Gewohnheiten, die mitunter zwanghaft, aber verzichtbar sind. Dann werden wir freier für das Gespräch mit Gott, für Werke der Nächstenliebe und können in Freude die Auferstehung an Ostern feiern. – Heinz Josef Ernst

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