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Papst Franziskus hat sich für konstruktive Kritik statt zerstörender Anklage in der Kirche ausgesprochen. Es gelte, dem Heiligen Pater Pio (1887 bis 1968) zu folgen: “Er  hat die Kirche so geliebt, wie sie war, und hat sie nicht mit Worten zerstört, so wie es jetzt Mode ist”, sagte das Kirchenoberhaupt im Vatikan. Es sei richtig, auf Schwächen hinzuweisen, dabei müsse aber immer auch die Liebe zur Kirche zum Ausdruck kommen. “Lebt wie Christen  und bezeugt, dass Liebe schöner ist als Hass, Freundschaft schöner als Feindschaft und die Brüderlichkeit zwischen uns allen schöner als Krieg”, so der Papst.

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Lebensschutz in der EU: Kommt ein Recht auf Abtreibung?

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Im Europäischen Parlament tobt ein Ringen um den Lebensschutz. Am Für und Wider scheiden sich die Geister. Eine Gruppe von überwiegend sozialistischen Abgeordneten versucht mit einer Entschließung das Recht des ungeborenen Lebens weiter auszuhöhlen und den Erfolg der Bürgerinitiative „One of us“ zu neutralisieren. Für die Gegner des Lebensschutzes bedeutet dieser Erfolg (über 1 Million Unterschriften) eine Niederlage; sie sind aber nicht bereit, diese hinzunehmen. Das kann aus einem Berichtsentwurf geschlossen werden, der in der nächsten Woche dem Europäischen Parlament zur Abstimmung vorgelegt werden soll. Das Papier wurde vom Ausschuss für Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter verabschiedet; Berichterstatterin ist Edite Estrela („Estrela Bericht“)

Beobachter werten diesen Entwurf als Versuch, den Erfolg von One of Us zu konterkarieren.

Die Christdemokraten für das Leben (CDL) teilen dazu mit:

Am 21. und 22. Oktober diskutiert und entscheidet nun überraschend das Europäische Parlament in Straßburg über eine neue richtungsweisende Entschließung gegen das Recht auf Leben der Ungeborenen, vor der auch die CDL bereits vor Tagen in einer Pressemeldung alarmierend gewarnt hat. Der englische Abgeordnete Michael Cashman (Wahlkreis London, sozialdemokratische Fraktion, Leiter der LesbianGayBisexual Transgender-EU-Arbeitsgruppe) gab gerade in einem Interview zu, dass es sich beim Estrela-Bericht sehr wohl um eine Art „Blitzkrieg gegen das Lebensrecht“ handele. Der schnelle Überraschungserfolg dieser provokanten und gefährlichen Kompetenzanmaßung vieler EU-Parlamentarier muss dringend verhindert werden, sonst ist bald der Protest gegen Abtreibung in Europa als angebliche „Diskriminierung von Frauenrechten“ verboten! 

Deshalb haben wir uns, nachdem die Tagesordnung des Parlaments gestern fest stand, gemeinsam mit den Organisatoren der Bürgerrechtsinitiative „One of us“ in Deutschland, entschlossen eine bürgerliche

Demonstration direkt in Straßburg vor dem Parlament

gegen diese gefährliche „Estrela“-Entschließung durchzuführen, die unter anderem ein „Grundrecht auf Abtreibung“, Diskriminierung der Abtreibungskritiker und einen EU-weiten Zwang zu „tabufreier interaktiver“ Sexualerziehung aller Kinder in den Schulen, fordert. Wie müssen den Parlamentariern, die zum Teil noch nicht genauer über den Inhalt der Entschließung informiert und noch unsicher in ihrer Entscheidung sind, persönlich mit unserer Präsenz, Transparenten und Infos deutlich machen, dass wir mündige europäische Bürger sind, die sich nicht bis in die sogenannten „sexuellen und reproduktiven Rechte“ hinein ideologisch instrumentalisieren und bevormunden lassen! Das Recht auf Leben ist die Grundlage aller Menschenrechte, die wir in Europa verteidigen müssen, und ganz bestimmt nicht ein „Recht auf Abtreibung“! Ein Gegenentwurf zum Estrela-Bericht liegt den Abgeordneten seit heute vor, so dass es eine echte Alternative für die Parlamentarier gibt.

Geleitet wird die Sitzung übrigens vom Präsidenten Martin Schulz, der voll hinter dem Estrela-Bericht und seinen kinderfeindlichen Forderungen steht! So wollen sie den großen und überraschenden Erfolg der europaweiten Bürgerinitiative „One of us“ noch im Vorfeld und kurz vor den Parlamentswahlen im Mai 2014 abfangen.

Bitte unterstützen Sie unser wichtiges Protestsignal durch Ihr persönliches Kommen und Ihre Präsenz!

Montag, 21. Oktober 2013 von 13 bis 16 Uhr

Ort: Vorplatz am Europäischen Parlament, Gebäude Louise-Weiss, zwischen Boulevard de Dresde und Pont du Wacken, am Eingang des Vorhofs des Europäischen Parlaments.

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