Home » Hunger und Seuchen » Pakistan: Christen müssen hungern

Synodaler Weg?

Tag für Tag mit Gott

Papst Franziskus hat sich für konstruktive Kritik statt zerstörender Anklage in der Kirche ausgesprochen. Es gelte, dem Heiligen Pater Pio (1887 bis 1968) zu folgen: “Er  hat die Kirche so geliebt, wie sie war, und hat sie nicht mit Worten zerstört, so wie es jetzt Mode ist”, sagte das Kirchenoberhaupt im Vatikan. Es sei richtig, auf Schwächen hinzuweisen, dabei müsse aber immer auch die Liebe zur Kirche zum Ausdruck kommen. “Lebt wie Christen  und bezeugt, dass Liebe schöner ist als Hass, Freundschaft schöner als Feindschaft und die Brüderlichkeit zwischen uns allen schöner als Krieg”, so der Papst.

Gewalt gegen Christen auch in Deutschland

Akuter Handlungsbedarf!

Kein Menschenrecht!

Wähle Themenbereich

Pakistan: Christen müssen hungern

Print Friendly, PDF & Email

Kasur (idea) – Christen in der pakistanischen Region Kasur (Provinz Punjab) müssen hungern, wenn sie sich nicht in die Sklaverei verkaufen oder zum Islam übertreten. Das berichtet Wilson Chowdhry, Präsident der Britischen Pakistanisch-Christlichen Gesellschaft (BPCA). Nach großflächigen Überschwemmungen in diesem Sommer seien viele Häuser sowie dörfliche Infrastruktur zerstört. Der Bevölkerung mangele es an Lebensmitteln. Islamische Hilfsorganisationen unterstützten Muslime und böten Christen nur Hilfe an, wenn sie sich zum Islam bekehren, so Chowdhry. Solche Übertritte habe es aber noch nicht gegeben: „Die Gemeinden halten an fest an ihrem Glauben. Sie glauben, Gott wird sie versorgen.“ Doch um Nahrung zu bekommen, seien einige Christen bereits Verträge mit muslimischen Grundbesitzern eingegangen, die sie zu Arbeitssklaven machen. Die BPCA versorgt zur Zeit 60 Familien mit Grundnahrungsmitteln und Medikamenten gegen Dengue-Fieber. Mit Spenden einer afrikanischen Kirche sollen in der Region Kasur drei Pumpanlagen gebaut werden, um die Gemeinden mit Trinkwasser zu versorgen. Auch die pakistanische Regierung lässt die Christen nach Chowdhrys Worten im Stich. Von den rund 174 Millionen Einwohnern Pakistans sind etwa 95 Prozent Muslime, zwei Prozent Christen sowie zwei Prozent Hindus und der Rest Sikhs, Buddhisten und Anhänger anderer Religionen. Das Land war in den vergangenen Jahren oft von Überschwemmungen betroffen. So starben 2010 während der schlimmsten Flutkatastrophe in der Geschichte Pakistans rund 2.000 Menschen.

Anmerkung: 2010 gab es Unterstützung für die Flutopfer durch die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Das Spendengeld wurde beim Besuch von Walter Flick und Heinz Josef Ernst im Oktober 2010 übergeben. – HJE

Share

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Taizélied: Nada te turbe – Gott allein genügt

Wetterwarnungen

Ein wichtiges Urteil…

RSS PC-Welt

Coronavirus in Deutschland

Nicht von “Außerirdischen”

Starkes Glaubenszeugnis

Nigeria: Rache an Unschuldige

Evolution? Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde

Das zweite Gebot…

266400 KM h – Unfassbar!

Widerstand gegen neuartige, bibelwidrige Segnungsgottesdienste

Applaus auf dem Kirchentag – “Die Menschen tauschten die Wahrheit Gottes gegen die Lüge”

Überfällig!

RSS Ein neues Pfingsten – Freude am Glauben

RSS Für die Menschenrechte – Arbeitsgruppe VS

  • Pakistan: Christliche Tagelöhner unter Druck und in Not
    Frankfurt am Main. „Ich hoffe, diese E-Mail wird Sie bei guter Gesundheit finden. Ich bitte Sie inständig um Hilfe für unsere armen Mitchristen in Pakistan. Ich weiß, dass es aufgrund dieser Pandemie überall auf der Welt gleich ist. Und Pakistan ist keine Ausnahme, aber die Christen in Pakistan leiden mehr als alle anderen religiösen Minderheiten […]

Unmenschlich!

Jesus ist Herr, König der Könige

Peter Hahne mit der zeitlosen Botschaft