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	<title>Ernst Home</title>
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	<description>Heinz Josef Ernst privat</description>
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		<title>Gedanken zur heiligen Woche 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 11:42:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernesto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>

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		<description><![CDATA[Die heilige Woche beginnt am Sonntag vor Ostern, dem Palmsonntag. Er ist das Tor zur heiligen Woche, die Feier von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi. ‚Heilige Woche‘ ist auch eher eine stille Woche, besonders was den Todestag Jesu Christi &#8230; <a href="http://www.heinz-josef-ernst.de/HJE/2012/04/05/gedanken-zur-heiligen-woche-2012/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Die heilige Woche beginnt am Sonntag vor Ostern, dem Palmsonntag. Er ist das Tor zur heiligen Woche, die Feier von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi. ‚Heilige Woche‘ ist auch eher eine stille Woche, besonders was den Todestag Jesu Christi (Karfreitag) anbetrifft. Davor ist noch der sogenannte Gründonnerstag: In der heiligen Messe steht das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern am Vorabend seines Todes im Mittelpunkt. Jesus feiert mit ihnen das jüdische Paschamahl und gibt bei diesem Ritus durch die Deutung von Brot und Wein als seinen Leib und sein Blut dem Mahl einen neuen Sinn. <em>Für uns</em> gibt Jesus sich hin und stiftet in der Hingabe seines Lebens einen neuen Bund. Dies wird zwar nur von den Gläubigen gefeiert, obwohl Jesus für die Rettung aller Menschen gekommen ist. Menschen, wie die von der Piraten-Partei, die sich neuerdings an der Karfreitagsruhe stören, und daher in Frankfurt eine Tanz-Demo veranstalten wollten, handeln meistens aus Unwissenheit – es ist ihnen gar nicht bewußt, wen oder was sie in Wirklichkeit ablehnen. Ob sie durch das Verbot des Frankfurter Ordnungsamtes zum Umdenken bewegt werden, ist offen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">„Kultur &amp; Medien“ berichtet: „Das Ordnungsamt hat die Demonstration der Piraten-Partei, die an Karfreitag stattfinden sollte, verboten. Bei der Protestveranstaltung sollte laute Musik gespielt werden, „die zum Tanzen einlade“, so die Piraten. Der Sprecher der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau bezeichnete das Vorhaben der Piraten-Partei als „respektlos“.</span><br />
<span style="color: #000000;">Die Grüne Jugend, die im Jahr 2011 auf dem Frankfurter Römerplatz eine Demonstration veranstaltete und damit die Karfreitagsprozession der kroatischen Gemeinde störte, verlagerte ihren diesjährigen Protest nach Wiesbaden.</span><br />
<span style="color: #000000;">Die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 4. April 2012 unterstütze die Maßnahme des Frankfurter Ordnungsamtes und kommentierte: Das besondere Profil von Karfreitag „durch öffentliche, laute Veranstaltungen unkenntlich zu machen, wäre schlichtweg falsch“.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>Wie geht es Christen in anderen Ländern mit eingeschränkter oder fehlender Religionsfreiheit?</em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Syrien.</strong> Der katholische Bischof Giuseppe Nazzaro in Aleppo hat eine Waffenruhe zu Ostern verlangt. Mit dem Krieg sei alles verloren, nur Frieden könne den Menschen neue Hoffnung geben. Anders als in früheren Jahren werde es keine christlichen Feiern der<br />
Kar- und Ostertage in der Öffentlichkeit geben. Ebenso verzichte man auf einen Kreuzweg in den Straßen als auch auf Ostermessen unter freiem Himmel. Damit wolle man  die Solidarität mit der leidenden Bevölkerung zum Ausdruck bringen. (Fides)</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Irak.</strong> Unter dem Motto „Christen, habt keine Angst“ bereiten sich Gläubige im nordirakischen Kirkuk auf das Osterfest vor. Erzbischof Louis Sako erzählt im Gespräch mit Radio Vatikan von der großen Unsicherheit, mit der Christen im Irak leben: „Für uns ist alles provisorisch und prekär. Wir haben keine Angst, aber wir sind besorgt über die Zukunft, denn wir wissen nicht, was morgen passieren wird. Das Einzige, das uns wirklich viel Hoffnung – und auch Kraft gibt – ist unser Glaube und das Vertrauen in den Herren.“ Trotz der Anschlagsgefahr schöpften die Christen auch aus interreligiösen Begegnungen Kraft: So böten ihnen in diesen Tagen Muslime ihre Unterstützung an, berichtet der Erzbischof. Sogar ein Vorschlag zu einem „Interreligiösen Runden Tisch“ sei gemacht worden. (Radio Vatikan)</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Nepal.</strong> Kathmandu kann sich <strong>zum ersten Mal ohne Angst</strong> vor Angriffen von Hindu-Extremisten auf das Osterfest vorbereiten. Die nepalesische Regierung plant offenbar Maßnahmen zum Schutz der christlichen Kirchen, Kultstätten und der Bevölkerung. Das gab der Katechet der Gemeinde bekannt. Die ganze Gemeinde werde sich an der Organisation der Feierlichkeiten beteiligen. Zur Ostermesse würden über tausend Menschen erwartet, so Bhim Rai weiter. (asianews)</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>In Mali</strong> ist eine Massenflucht in Gang;  zugleich ist die Lage der Christen im Norden des Landes prekär. Nach der Verwüstung der Caritas-Büros in der <strong>Stadt Gao bangen dort nun 200 Christen um ihr Leben,</strong> berichtet der  vatikanische Fides-Dienst unter Berufung auf eine kirchliche Quelle vor Ort. Seit Beginn der bewaffneten Konflikte zwischen Tuareg-Rebellen und Regierungstruppen im Januar diesen  Jahres hätten sich 200.000 Menschen aus dem Nordteil des Landes auf die Flucht begeben,  berichtet derweil das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR. Allein in den vergangenen fünf Tagen hätten 2.000 Menschen das Land Richtung Burkina Faso und Mauretanien verlassen. Das Flüchtlingshilfswerk erhöht nach eigenen Angaben seine Hilfe für Flüchtlinge aus Mali vor allem in den Anrainerstaaten, die trotz bereits bestehender Versorgungsengpässe und schwieriger Umstände Zuflucht für Menschen aus Mali böten. </span></p>
<g:plusone size="tall" annotation="inline"></g:plusone><p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.heinz-josef-ernst.de%2FHJE%2F2012%2F04%2F05%2Fgedanken-zur-heiligen-woche-2012%2F&amp;title=Gedanken%20zur%20heiligen%20Woche%202012" id="wpa2a_2">Empfehlen/Bookmark</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Massenverhaftungen von Konvertiten im Iran</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 17:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernesto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Religionswechsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Frankfurt am Main. Die Islamische Republik Iran hat die Verfolgung von christlichen Konvertiten und Hausgemeinden weiter verschärft. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) heute in einer Pressekonferenz in Düsseldorf berichtet, hat in den vergangenen Monaten die Zahl der Verhaftungen &#8230; <a href="http://www.heinz-josef-ernst.de/HJE/2012/03/21/massenverhaftungen-von-konvertiten-im-iran/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><em>Frankfurt am Main</em>. Die Islamische Republik Iran hat die Verfolgung von christlichen Konvertiten und Hausgemeinden weiter verschärft. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) heute in einer Pressekonferenz in Düsseldorf berichtet, hat in den vergangenen Monaten die Zahl der Verhaftungen und Einschüchterungen deutlich zugenommen. IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin erklärte, die berechtigte Sorge vor Irans Nuklearprogramm dürfe nicht von der Entrechtung der Bürger des Iran ablenken. Die Bundesregierung und die EU müssten die Einhaltung von Menschenrechtsverträgen unmissverständlich einfordern. Stille Diplomatie habe beim Iran ihr Ziel verfehlt.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Gegenwärtig fände eine Welle von Verhaftungen in den Großstädten Ahwaz, Theran, Esfahan, Shiraz und Kermanshah statt. In den vergangenen zwei Jahren seien nach Informationen der IGFM mehrere hundert Konvertiten verhaftet und hunderte von Bibeln verbrannt worden. Teilweise würden ganze Gruppen verhaftet, so etwa am 29. Februar 2012, als Sicherheitskräfte 13 Personen in einer Kirche in Kermanshah festnahmen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die IGFM weist darauf hin, dass vor allem die Leiter von Konvertitengemeinden systematisch vom iranischen Geheimdienst eingeschüchtert und bedroht werden. Da fast allen offiziell genehmigten Kirchengemeinden Gottesdienste in der Landessprache Farsi verboten sind und ehemalige Muslime Sorge vor Entdeckung und Verhaftung hätten, träfen sich die meisten Konvertiten heimlich in Hausgemeinden.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">International Aufsehen erregte der Fall des iranischen Pastors Youcef Nadarkhani. Entgegen der in der Islamischen Republik gängigen Praxis der Behörden war der Vater von zwei kleinen Kindern  ganz offiziell wegen „Abfall vom Islam“ und „Verbreitung nichtislamischer Lehren“ zum Tod durch den Strang verurteilt worden. Das am 22. September 2010 von einem Revolutionsgericht verhängte Todesurteil ist dank internationaler Proteste noch nicht vollstreckt. In Deutschland haben sich an der Appellaktion der IGFM bereits über 43.000 Menschen beteiligt.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die IGFM deutschlandweit mit Mahnwachen, Lichterketterketten und anderen Protestaktionen auf den Fall des Pastors aufmerksam. Für das Jahr 2012 plant sie insgesamt 100 Mahnwachen. Auch in Düsseldorf fand direkt im Anschluss an die Pressekonferenz eine Mahnwache auf dem Heinrich-Heine-Platz statt. Mit Transparenten, Flyern und Plakaten machten die Menschenrechtler auf die Verletzung der Religionsfreiheit und die desaströse  Menschenrechtslage im Iran aufmerksam. Weitere große Aktionen wie ein Ostermarsch in der Hamburger Innenstadt am 7. April sind geplant.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das härtere Vorgehen gegen Andersdenkende war mehrfach öffentlich angekündigt worden. Der „Führer“ der Islamischen Republik Iran, Ayatollah Khamanei, rief im Oktober 2010 in einer Rede eine staatliche Kampagne gegen Christen, Bahai und Juden aus. Einschüchterungen und Drohungen hatten daraufhin deutlich zugenommen. Der iranische Geheimdienstminister, der schiitische Geistliche Heydar Moslehi, hatte Ende November 2011 “neue Anstrengungen” im Kampf gegen Hausgemeinden verkündet, die nach Auffassung der IGFM nun in ihrer vollen Tragweite zu spüren seien. </span></p>
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		<title>Steht die Hinrichtung Pastor Nadarkhani&#8217;s unmittelbar bevor?</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 20:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernesto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Frankfurt am Main / Teheran. Der wegen Glaubenswechsel im Iran zum Tode verurteilte Pastor Youcef Nadarkhani soll in den nächsten Tagen hingerichtet werden, so die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Das Zentralgefängnis von Rasht, in welchem Nadarkhani einsitzt, sei von &#8230; <a href="http://www.heinz-josef-ernst.de/HJE/2012/02/22/steht-die-hinrichtung-pastor-nadarkhanis-unmittelbar-bevor/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><em>Frankfurt am Main / Teheran.</em> Der wegen Glaubenswechsel im Iran zum Tode verurteilte Pastor Youcef Nadarkhani soll in den nächsten Tagen hingerichtet werden, so die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Das Zentralgefängnis von Rasht, in welchem Nadarkhani einsitzt, sei von Justizbehörden angewiesen worden, die baldige Ausführung des Befehls vorzubereiten.  Nadarkhani war am 22. September 2010 wegen „Verbreitung nichtislamischer Lehre“ und „Abfall vom islamischen Glauben“ zum Tode durch den Strang verurteilt worden. Noch am 20. Dezember 2011 war das Gericht angewiesen worden, für mindestens ein Jahr ausschließlich daran zu arbeiten, Nadarkhani zum Islam zurückzubringen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Der Iran scheint sich von der internationalen Welle der Empörung nicht beeindrucken zu lassen. Auch von ihm ratifizierte völkerrechtlich bindende Abkommen lassen ihn kalt: Glaubwürdige Quellen berichten von der imminenten Hinrichtung des Pastors. Sollte das Todesurteil tatsächlich vollstreckt werden, wäre dies „nicht nur die erste Hinrichtung mit der offiziellen Begründung ‚Abfall vom Islam‘ sondern auch ein Schritt in das dunkle Mittelalter“, so Martin Lessenthin, Sprecher des Vorstands der IGFM. Bisher wurden im Iran immer wieder Menschen hingerichtet, auch ohne Hinrichtungsbefehl und ohne dass die Familie verständigt wäre. Auch der Familie von Pastor Youcef Nadarkhani wurde ein solcher nicht übergeben.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>Repression gegen die iranische Untergrundgemeinde</em>. </span><span style="color: #000000;">Pastor Youcef Nadarkhani (geboren 1977) wurde im Dezember 2006 zum ersten Mal verhaftet. Die IGFM betont, dass er mit seinem Übertritt zum Christentum und seiner Pastorentätigkeit lediglich sein Recht auf Religionsfreiheit in Anspruch genommen hat. Dieses Recht hat auch der Iran völkervertragsrechtlich bindend anerkannt. Am 12. Oktober 2009 wurde Nadarkhani erneut verhaftet. Seitdem ist der Pastor in einer Haftanstalt des Geheimdienstes in der Stadt Lakan inhaftiert.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Am 22. September 2010 verurteilte ihn die erste Kammer des zuständigen Revolutionsgerichts, basierend auf früheren Anschuldigungen, wegen „Abfall vom islamischen Glauben“ und „Verbreitung nichtislamischer Lehren“, zum Tode. Derzeit sitzt er in der Abteilung für politische Gefangene ein und darf weder Besuch von der Familie noch von seinem Anwalt, welcher Berufung einlegte, empfangen. Die dritte Kammer des Obersten Gerichtshof von Qom bestätigte das Urteil. Nadarkhani wäre seit Jahren der erste Konvertit, bei dem die iranische Justiz den „Abfall vom Islam“ völlig offen zur Begründung des Todesurteils nennt. Die IGFM sieht darin einen Versuch der Behörden, die iranische Untergrundgemeinde noch stärker unter Druck zu setzen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Politische Paten von Pastor Nadarkhani im Patenschaftsprogramm der IGFM sind der CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe, die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU und der Abgeordnete des Europäischen Parlaments Othmar Karas, EVP.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die IGFM sammelte in den vergangenen Monaten über 23.000 Unterschriften zur Rettung von Pastor Youcef Nadarkhani.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><a href="http://www.igfm.de/Iran-Todesstrafe-fuer-Pastor-Youcef-Nadarkhani.2942.0.html">Weitere Informationen zu Pastor Youcef Nadarkhani</a> </span></p>
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		<title>Iwan I. Agrusow – Ein Leben für die Menschenrechte</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 14:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernesto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tod eines geliebten und wertvollen Menschen erfüllt uns mit Trauer. Das ist auch beim Gründer der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, Iwan Iwanowitsch Agrusow der Fall. Aber auch Freude und Dankbarkeit stellen sich ein, wenn man seinen Lebensweg und sein &#8230; <a href="http://www.heinz-josef-ernst.de/HJE/2012/02/01/iwan-i-agrusow-ein-leben-fur-die-menschenrechte/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Der Tod eines geliebten und wertvollen Menschen erfüllt uns mit Trauer. Das ist auch beim Gründer der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, Iwan Iwanowitsch <em>Agrusow </em>der Fall. Aber auch Freude und Dankbarkeit stellen sich ein, wenn man seinen Lebensweg und sein Engagement für die Menschenrechte kennt:</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>Iwan Iwanowitsch Agrusow, </em>Gründer der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), ist in der Nacht zum 1. Februar 2012 im Alter von 87 Jahren verstorben. Agrusow wirkte von 1972 bis 1995 als Geschäftsführender Vorsitzender der in Frankfurt am Main ansässigen Menschenrechtsgesellschaft. 1995 musste er sich aus gesundheitlichen Gründen aus der aktiven Menschenrechtsarbeit zurückziehen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Tausende Mitglieder trauern weltweit in 38 Sektionen und nationalen Gruppen der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte um Iwan I. Agrusow, der sein Leben ganz dem Einsatz für die Menschenrechte gewidmet hatte. Die Gründung der „Gesellschaft für Menschenrechte“ – später „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“ – erfolgte am 8. April 1972 in Frankfurt am Main maßgeblich auf seine Initiative hin.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Für Agrusow war Menschenrechtsarbeit immer ein Akt christlicher Nächstenliebe, eine Ehrensache, für jene einzutreten, die sich nicht selbst helfen konnten. Er wurde beschimpft, diskriminiert, verleumdet und bespitzelt &#8211; die DDR-Staatssicherheit als langer Arm des KGB machte auch in Frankfurt davor nicht halt. Seine „Stasi-Akten“ umfassen Tausende von Seiten. Nach zwei Schlaganfällen zog er sich 1995 aus dem aktiven Geschäft als IGFM-Geschäftsführer zurück, blieb aber Ratgeber ihres Vorstands bis zu seinem Tod.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Karl Hafen, Nachfolger von Iwan I. Agrusow im Amt des Geschäftsführenden Vorsitzenden: „Iwan Iwanowitsch Agrusow war der Inbegriff von Mut und Demut, ein Vorbild für jeden Menschenrechtler. Ihm wurde im II. Weltkrieg seine Jugend gestohlen und während des Kalten Krieges viel Unrecht getan. Gott sei Dank hat er das nie zu nahe an sich herangelassen; er hatte Wichtigeres zu tun. Sein Leben stand ganz im Einsatz für die Menschenrechte. Für ihn ein Akt der christlichen Nächstenliebe, eine Ehrensache. So wird und muss es weitergehen: Eine Trauerpause hätte er nicht gewollt, es gibt Dringlicheres. Menschenrechtsverletzungen machen auch keine Pause.“</span></p>
<p><span style="color: #000000;">PS: Ich selbst lernte Iwan Agrusow sechs Wochen vor seinem Tod persönlich kennen. &#8211; Er war praktizierendes Mitglied der russisch-orthodoxen Kirche und ging gestärkt durch die heiligen Sakramente im Frieden <em>heim.</em> Jesus sagt, dass Gott kein Gott der Toten sei, sondern von Lebenden; denn für ihn sind alle lebendig (vgl. Lukas 20,38). <em>Heinz Josef Ernst</em></span></p>
<p align="center"><span style="color: #000000;"><strong><a href="http://www.menschenrechte.de/"><span style="color: #000000;">Einen Nachruf finden Sie auf der IGFM Webseite </span></a></strong>sowie <strong></strong>auf der <strong><a href="https://www.facebook.com/igfmdeutschland"><span style="color: #000000;">Facebook-Seite der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte</span></a></strong></span></p>
<g:plusone size="tall" annotation="inline"></g:plusone><p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.heinz-josef-ernst.de%2FHJE%2F2012%2F02%2F01%2Fiwan-i-agrusow-ein-leben-fur-die-menschenrechte%2F&amp;title=Iwan%20I.%20Agrusow%20%E2%80%93%20Ein%20Leben%20f%C3%BCr%20die%20Menschenrechte" id="wpa2a_8">Empfehlen/Bookmark</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weihnachten: Erstaunliche, kostbare Gnade</title>
		<link>http://www.heinz-josef-ernst.de/HJE/2011/12/25/weihnachten-erstaunliche-kostbare-gnade/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 13:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernesto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Weihnachtsgeschehen paßt der bekannte Sound „Amazing grace“, der in zahlreichen Interpretationen auch bei Youtube verfügbar ist. Eine davon befindet sich rechts oben auf dieser Seite: „…how precious did this grace appear the hour I first believed…“. Erstaunliche, kostbare Gnade, &#8230; <a href="http://www.heinz-josef-ernst.de/HJE/2011/12/25/weihnachten-erstaunliche-kostbare-gnade/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Zum Weihnachtsgeschehen paßt der bekannte Sound „Amazing grace“, der in zahlreichen Interpretationen auch bei <em>Youtube</em> verfügbar ist. Eine davon befindet sich rechts oben auf dieser Seite: „…how precious did this grace appear the hour I first believed…“. Erstaunliche, kostbare Gnade, die ein Mensch erfährt, wenn Jesus zum erstenmal bei ihm eintritt. Ich selbst kann dies bezeugen. Und Jesus erneuert diese (freudige) Erfahrung immer wieder, besonders auch an seinem Geburtsfest, quasi als Geschenk an den, der ihn sucht und ihm vertraut. Es ist das eigentliche, unvergleichbare Weihnachtsgeschenk!</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Als ich gestern las, dass Raúl Castro knapp 3000 kubanische Häftlinge freilassen will, darunter auch politische Gefangene, kam mir die Stelle aus <em>Jesaja 61</em> in den Sinn: „Der Geist des Herrn Jahwe ruht auf mir; denn Jahwe hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, den Armen die Frohbotschaft zu bringen, zu heilen, die gebrochenen Herzens sind; den <strong>Gefangenen Befreiung und den Gefesselten Erlösung</strong> anzukündigen…“.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wenngleich mit „Gefangenen und Gefesselten“ zunächst diejenigen gemeint waren, die in der Fessel des Bösen, des Verlorenseins lebten, können wir trotzdem die Sendung des Messias auf die heute <em>religiös, rassisch und politisch Verfolgten </em>übertragen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Diese Sendung hat er seinen Anhängern übertragen, denjenigen, die ebenfalls die Salbung empfangen haben („Sei besiegelt mit der Gabe Gottes, dem heiligen Geist“). <em>Gefangene befreien</em> gehört zu den Werken der Barmherzigkeit (vgl. Matthäus 25,34 f).</span></p>
<p><span style="color: #000000;">An diesem Weihnachtsfest danke ich allen, die sich für Verfolgte und Gefangene einsetzen, besonders den mir bekannten Menschenrechts-Anwälten und katholischen Priestern in Pakistan, allen Kollegen/innen bei der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), Frankfurt am Main.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">In Pakistan gibt es immer noch die unselige Anwendung des Blasphemiegesetzes: Etliche – von der Anklage freigesprochene &#8211; Opfer müssen nach wie vor wegen Lebensgefahr im Untergrund leben. &#8211; Aktuell droht der Christin <strong>Asia Bibi die Hinrichtung wegen „Beleidigung des Islam“</strong>. Eine Beschreibung ihrer „Tat“ findet sich auf der downloadbaren <a href="http://www.heinz-josef-ernst.de/HJE/wp-content/uploads/2011/12/Pakistan-U-Liste-Asia-Bibi-IGFM-2.pdf">Unterschriftenliste</a>. Bitte unterschreiben Sie und sammeln Sie in ihrem Bekanntenkreis/Ihrer Umgebung weitere Unterschriften. Die Liste bitte an die IGFM senden &#8211; sie muß nicht komplett sein.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Bitte, helfen Sie auch dem iranischen Pastor Youcef Nadarkhani: Klicken Sie dazu bei der Petition (rechts oben) auf <em>Unterschreiben </em>und folgen Sie der weiteren Anleitung. Vielen Dank! &#8211; <em>HJE </em></span></p>
<g:plusone size="tall" annotation="inline"></g:plusone><p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.heinz-josef-ernst.de%2FHJE%2F2011%2F12%2F25%2Fweihnachten-erstaunliche-kostbare-gnade%2F&amp;title=Weihnachten%3A%20Erstaunliche%2C%20kostbare%20Gnade" id="wpa2a_10">Empfehlen/Bookmark</a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Nordkorea: Keine Besserung der Menschenrechtssituation zu erwarten</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 12:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernesto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Was kommt nach dem Tod des Diktators, dem Chef eines Staates, der mit einem großen Gefängnis vergleichbar ist?  Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt am Main feststellt, hinterlässt der verstorbene Diktator Kim Jong-Il seinem Nachfolger eine niederschmetternde Eröffnungsbilanz: In &#8230; <a href="http://www.heinz-josef-ernst.de/HJE/2011/12/19/nordkorea-keine-besserung-der-menschenrechtssituation-in-zu-erwarten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Was kommt nach dem Tod des Diktators, dem Chef eines Staates, der mit einem großen Gefängnis vergleichbar ist?</em><strong> </strong></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong></strong>Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in </span>Frankfurt am Main<span style="color: #000000;"> feststellt, hinterlässt der verstorbene Diktator Kim Jong-Il seinem Nachfolger eine niederschmetternde Eröffnungsbilanz: In dem stalinistisch regierten und hermetisch abgeschotteten Nordkorea leiden über 200.000 politische Gefangene in Zwangsarbeiterlagern. Durch die staatlich gelenkte Planwirtschaft ist Mangelversorgung an der Tagesordnung. Als Folge dieser Misswirtschaft verhungerten in Hungerkatastrophen in den letzten 15 Jahren weit über eine Million Nordkoreaner.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Aus Sicht der nordkoreanischen Führung ist das größte Verdienst des Verstorbenen, dass er die Volksrepublik 2006 zur Atommacht machen konnte und das Regime damit außenpolitisch absicherte. Offiziell befindet sich Nordkorea mit seinem „Erzfeind“, dem demokratischen Südkorea, noch immer im Kriegszustand.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Gegner der kommunistischen Einparteien-Diktatur werden für so genannte „politische Verbrechen“ in Zwangsarbeitslagern gefangen gehalten – das bekannteste ist Yodok in der Region Süd-Hamkyong mit über 50.000 Gefangenen. In diesen Lagern herrschen so katastrophale Zustände, dass die Gefangenen nach Angaben von Überläufern und Flüchtlingen oft nur wenige Jahre überleben. Satellitenaufnahmen belegen, dass die Arbeitslager in den letzten Jahren systematisch ausgebaut wurden.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>IGFM: Weltweit härteste Verfolgung von Christen</strong>. Nach Einschätzung der IGFM ist das kommunistische Reich der Kim-Familie weltweit das Land, in dem Christen am härtesten verfolgt werden. Als Christen erkannte Nordkoreaner würden gezielt in Lager eingewiesen werden und dort als Sklavenarbeiter ausgebeutet. Christliche Mission werde mit Folter und gezielter Ermordung drakonisch verfolgt. Experten gehen von bis zu 70.000 inhaftierten Christen aus.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die IGFM sieht in dem Herrscherwechsel wenig Chancen auf eine baldige Besserung für die Bevölkerung Nordkoreas: „Der Schlüssel des Menschenrechtsproblems in Nordkorea liegt in Peking. Mit schnellen positiven Veränderungen kann leider nicht gerechnet werden.“, erläutert Martin Lessenthin, der Vorstandssprecher der IGFM.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">In einem Kommuniqué zum Tod Kim Jong-Ils verlangten das Zentralkomitee der Arbeiterpartei, die beiden Militärkommissionen und Nordkoreas so genanntes Parlament, dass sich alle „loyal zur Führung des verehrten Genossen Kim Jong-un verhalten&#8221; der auch den Vorsitz des Trauerkomitees übernommen hat, dem 200 der höchsten Repräsentanten aus Armee und Regierung angehören. Kim Jong-uns ältere Brüder wurden übergangen. Die den Nordkoreanern verordneten zehn Tage Staatstrauer vom 19. bis 29. Dezember und das zwei Tage währende Schweigen über den Tod des geliebten Führers haben den totalitären Regierungsstil erneut dokumentiert. Während der zehntägigen Trauer verfügt Kim Jong-un bereits alleine über die absolute staatliche Gewalt.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Nach Angabe der Vereinten Nationen fliehen daher trotz des enormen Risikos immer mehr Menschen aus der Volksrepublik. Thailand ist eines der wenigen Länder der Region, das nordkoreanische Flüchtlinge vorbehaltlos aufnimmt. Ganz anders agiert die Führung der Kommunistischen Partei Chinas. Gemäß einem 1968 geschlossenen Abkommen zwischen Peking und Pjöngjang werden nordkoreanische Flüchtlinge von China nach Nordkorea abgeschoben. Dort erwarten sie langjährige Haftstrafen, Zwangsarbeit, Folter oder sogar die Todesstrafe. <strong><a href="http://www.igfm.de/Nordkorea-Demokratische-Volksrepublik-Korea.443.0.html"><span style="color: #000000;">&gt;&gt;&gt;Informationen zur Menschenrechtslage in Nordkorea</span></a></strong></span></p>
<g:plusone size="tall" annotation="inline"></g:plusone><p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.heinz-josef-ernst.de%2FHJE%2F2011%2F12%2F19%2Fnordkorea-keine-besserung-der-menschenrechtssituation-in-zu-erwarten%2F&amp;title=Nordkorea%3A%20Keine%20Besserung%20der%20Menschenrechtssituation%20zu%20erwarten" id="wpa2a_12">Empfehlen/Bookmark</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Jeder Tag ist ein Tag der Menschenrechte</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 12:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernesto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder Tag sollte ein Tag der Menschenrechte sein, nicht nur der 10. Dezember, Jahrestag der Allgemeinen Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen im Jahre 1948. Daher: Jeden Tag der Liebe Raum geben &#8211; dazu gehören die Werke der Barmherzigkeit, wie sie im &#8230; <a href="http://www.heinz-josef-ernst.de/HJE/2011/12/12/jeder-tag-ist-ein-tag-der-menschenrechte/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><em>Jeder Tag</em> sollte ein Tag der Menschenrechte sein, nicht nur der 10. Dezember, Jahrestag der Allgemeinen Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen im Jahre 1948.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Daher: <em>Jeden Tag der Liebe Raum geben</em> &#8211; dazu gehören die Werke der Barmherzigkeit, wie sie im Katechismus der katholischen Kirche, Artikel 2447, zusammengefasst sind: Gemäß Matthäus Kapitel 25 begegnen wir Christus im Armen, Hungrigen und Durstigen, Kranken, Nackten, Gefangenen und Fremden. <em>Ihn</em> in diesen Geringsten zu erkennen und <em>ihm</em> zu essen oder zu trinken zu geben, <em>ihn</em> im Gefängnis oder im Krankenhaus zu besuchen, sich für die Freilassung von Gefangenen einzusetzen, den Asylsuchenden nicht abzuschieben, etc., sind die sogenannten leiblichen Werke der Barmherzigkeit. Hinzu kommen die geistigen Werke der Barmherzigkeit: &#8220;Belehren, raten, trösten, ermutigen, sowie vergeben und geduldig ertragen&#8221;. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Unter dem Titel: &#8220;Der Liebe Raum geben&#8221; bietet die Fatima-Aktion, Hauptstraße 22, 88353 Kisslegg, Tel. 07563 92003, ein Taschenbüchlein für unterwegs an, das Grundgebete, Situationsgebete, Glaubensinformationen und Infos zur Lebenshilfe enthält. Auf Seite 26 zum Beispiel sind die oben genannten Werke der Barmherzigkeit aufgeführt. &#8211; &#8220;Der Liebe Raum geben&#8221; ist ein guter Weggefährte, nicht nur für unterwegs. &#8211; <em>HJE </em></span></p>
<g:plusone size="tall" annotation="inline"></g:plusone><p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.heinz-josef-ernst.de%2FHJE%2F2011%2F12%2F12%2Fjeder-tag-ist-ein-tag-der-menschenrechte%2F&amp;title=Jeder%20Tag%20ist%20ein%20Tag%20der%20Menschenrechte" id="wpa2a_14">Empfehlen/Bookmark</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gegen Schmutz und Schund: „Weltbild“ ist nicht katholisch</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 20:34:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernesto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[„Weltbild bietet in seinem Sortiment keine Pornografie an und hat dies auch noch nie getan“, hieß es in einer Erklärung. Statt sich zu den Fakten bekennen und Busse zu tun, versucht der in der Kritik stehende Verlag sich mit spitzfindigen &#8230; <a href="http://www.heinz-josef-ernst.de/HJE/2011/11/20/gegen-schmutz-und-schund-%e2%80%9eweltbild%e2%80%9c-ist-nicht-katholisch/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">„Weltbild bietet in seinem Sortiment keine Pornografie an und hat dies auch <em>noch nie</em> getan“, hieß es in einer Erklärung. Statt sich zu den Fakten bekennen und Busse zu tun, versucht der in der Kritik stehende Verlag sich mit spitzfindigen Argumenten rein zu waschen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die Fakten sind indes schwerwiegend. Zu den bisherigen Veröffentlichungen, unter anderen von ‚Welt-Online‘, dem ‚Pur-Magazin‘ und der ‚Tagespost‘ kommt auch die Kritik der Frauenrechtlerin Lea Ackermann: In einem Interview (‚Die Tagespost‘ vom 12.11.11) sagt sie unter anderem: „Ich finde es ungeheuerlich, wenn ein Verlag wie Weltbild, der für religöse Themen aufgeschlossen ist, die Frau als Ware präsentiert. Das ist reine Geldmacherei mit der Ware Frau…“</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die Initiative engagierter Laien „Katholisches! Weltbild“ hatte bereits im Frühjahr 2008 eine 70seitige Dokumentation mit dem Titel: „Dürfen katholische Bistümer über eine GmbH Sexbücher, Esoterik, Magie und Satanismus verbreiten?“ an die deutschen Bischöfe gesandt (siehe auch <a href="http://www.heinz-josef-ernst.de/HJE/2011/10/29/was-bedeutet-%E2%80%9Aentweltlichung%E2%80%98-der-kirche/"><span style="color: #000000;">&gt;&gt;&gt;&#8221;Entweltlichung der Kirche&#8221; vom 29.10.2011.</span></a>) Darin sind Titel aufgeführt, die – streng genommen – allgemein nicht als Pornografie bezeichnet werden, die aber dennoch in die Kategorie „Sünde“ gehören und mit dem christlichen Anspruch nicht vereinbar sind. Dazu Kardinal Joachim Meisner: „Es geht nicht, dass wir in der Woche damit Geld verdienen, wogegen wir sonntags predigen. Das ist einfach skandalös.“ Man könne nicht Besitzer eines Unternehmens sein, „das Schund und Schmutz verbreitet“. Dem kann sich der Autor dieses Beitrags nur anschließen. Er hat sich vor einigen Jahren von „Weltbild“ abgewandt, da es erotische, gewaltverherrlichende und esoterische Titel aktiv über den Verlagskatalog vermarktet hat. Ein Buch wie zum Beispiel „Sündige Spiele“ ist nicht entschuldbar und es ist grenzenlose Heuchelei, zu sagen, „wir haben so etwas nie getan“. Gleichzeitig kommt aber die Beschwichtigung, dass mit dem Einbau von Filtern in die Suchmaschinen das Auffinden fragwürdiger Titel verhindert werde. Also doch „so etwas getan“?</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ehrlichkeit, Transparenz und Konsequenzen sind jetzt gefragt, damit die Glaubwürdigkeit der Kirche nicht weiter Schaden nimmt. – <em>Heinz Josef Ernst </em></span></p>
<g:plusone size="tall" annotation="inline"></g:plusone><p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.heinz-josef-ernst.de%2FHJE%2F2011%2F11%2F20%2Fgegen-schmutz-und-schund-%25e2%2580%259eweltbild%25e2%2580%259c-ist-nicht-katholisch%2F&amp;title=Gegen%20Schmutz%20und%20Schund%3A%20%E2%80%9EWeltbild%E2%80%9C%20ist%20nicht%20katholisch" id="wpa2a_16">Empfehlen/Bookmark</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was bedeutet ‚Entweltlichung‘ der Kirche?</title>
		<link>http://www.heinz-josef-ernst.de/HJE/2011/10/29/was-bedeutet-%e2%80%9aentweltlichung%e2%80%98-der-kirche/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 19:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernesto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche]]></category>

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		<description><![CDATA[Entweltlichung? Ein Begriff, den man vergeblich im Duden sucht. Auch für Kardinal Kasper kam dieser Begriff überraschend. In einem Interview mit der katholischen Zeitung „Die Tagespost“ gelang ihm jedoch unter anderem folgende Formulierung: „…dass sie sich prüfen muß, ob sie &#8230; <a href="http://www.heinz-josef-ernst.de/HJE/2011/10/29/was-bedeutet-%e2%80%9aentweltlichung%e2%80%98-der-kirche/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><em>Entweltlichung?</em> Ein Begriff, den man vergeblich im Duden sucht. Auch für Kardinal Kasper kam dieser Begriff überraschend. In einem Interview mit der katholischen Zeitung „Die Tagespost“ gelang ihm jedoch unter anderem folgende Formulierung: „…dass sie sich prüfen muß, ob sie in manchem nicht zu sehr weltlichen Institutionen gleicht und sich deren Logik zu eigen macht, ob manche ihrer Strukturen noch ihrem ursprünglichem Auftrag dienen oder nicht eher zum Ballast und zum Hindernis dafür geworden sind, zu hören, was uns der Geist Gottes heute sagt.“ Unweigerlich kommt dabei einem Bibelkenner das zwölfte Kapitel des Römerbriefes in den Sinn: „Gleicht euch nicht dieser Welt an,  sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist.“ (vgl. Röm 12,2)</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Und dazu jetzt der Paukenschlag in „Welt-Online“ vom 25.10.2011: „Katholische Kirche macht mit Pornos ein Vermögen“. Gemeint ist der Verlag „Weltbild“, ein Medienkonzern, der zu 100 Prozent der katholischen Kirche gehört. Ich bin dem Autor des Artikels, Bernhard Müller (Chefredakteur von PUR-Magazin) dankbar, dass er die ganze Vorgeschichte darstellt: Die Bischöfe haben die schon seit Jahren vorliegenden Beschwerden von Gläubigen nicht ernstgenommen:</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Schon 2008 stellten Katholiken eine 70-seitige Dokumentation über das fragwürdige Angebot des katholischen „Weltbild“-Verlages zusammen. Diese Doku ging an alle deutschen Diözesanbischöfe, deren Bistümer Miteigentümer des Verlages sind. Diese Doku weist nach, dass „Weltbild“ mit der Verbreitung von Sexbüchern, Gewaltverherrlichung, Esoterik, Magie und Satanismus eine Menge Geld verdient.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Erst, als kürzlich das Fachmagazin „buchreport“ berichtete, auf der Seite „weltbild.de“** würden unter dem Suchbegriff „Erotik“ mehr als 2500 Treffer gezählt, ist „Feuer unter dem Dach“ und man will jetzt den Vertrieb „möglicherweise pornografischer Inhalte“ durch den „Weltbild“-Verlag unterbinden.  <em>Anmerkung</em>: Warum <em>nur</em> pornografische Inhalte? Alle anderen oben aufgezählten Inhalte sind genau so verwerflich! </span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="color: #000000;">Gottes Gericht beginnt im eigenen Haus. Nach dem Mißbrauchskandal mit massenhaften Kirchenaustritten hätten die Alarmglocken bei den Kirchenverantwortlichen noch schriller läuten müssen. Was hilft es der Kirche, auf den sogenannten Dialogprozess zu setzen, wenn sie nicht zu einer radikalen „Entweltlichung“ bereit ist?</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Papst Benedikt ist gut informiert über die Situation der deutschen Kirche und findet immer geeignete Formulierungen in bezug auf ihre Schwachstellen. Wenn es an der nötigen Selbsterkenntnis fehlt, ist dies ein Zeichen, dass die obengenannte Schriftstelle aus dem Römerbrief nicht im Bewußtsein ist, dass das Wirken des Heiligen Geistes von Amtsträgern und Funktionären blockiert wird. Dann ist es auch nicht verwunderlich, wenn lange über den Begriff „Entweltlichung“ gerätselt wird.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ich empfehle die Links zum <span style="color: #000000;"><a href="http://www.pur-magazin.de/">&gt;&gt;&gt;PUR-Magazin</a> und zum Magazin <a href="http://www.katholisches.info/2011/10/21/weltbild-produziert-und-verbreitet-aktiv-pornographie/">&#8220;Katholisches&#8221;</a> </span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;">**auf dieser Seite war das Suchergebnis nur bis zum 24.10. nachzuvollziehen, da es am 25.10. Korrekturen an den Suchmaschinen von &#8220;Weltbild&#8221; gegeben hat. Dagegen gibt es aber auf der Seite des Verlages Droemer Knaur, an dem Weltbild zu fünfzig Prozent beteiligt ist, noch genügend Treffer! &#8220;Die Tagespost&#8221; schreibt in ihrer Ausgabe vom 27.10., dass das Problem &#8220;Weltbild&#8221; für die Bischöfe trotz Korrekturen am Filter der Suchmaschinen nicht gelöst sei. Denn: &#8220;Weltbild&#8221; ist nicht nur Vertreiber von Pornografie, Esoterik oder Buddhismus, sondern in bedeutendem Umfang Koproduzent solcher Produkte. Auch bei Droemer Knaur habe es in den vergangenen Tagen Korrekturen gegeben. Noch vor kurzem konnte man beispielsweise eine Leseprobe zu &#8220;Sündige Spiele&#8221; bekommen. &#8211; Traurig, aber wahr! </span></span></p>
<g:plusone size="tall" annotation="inline"></g:plusone><p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.heinz-josef-ernst.de%2FHJE%2F2011%2F10%2F29%2Fwas-bedeutet-%25e2%2580%259aentweltlichung%25e2%2580%2598-der-kirche%2F&amp;title=Was%20bedeutet%20%E2%80%9AEntweltlichung%E2%80%98%20der%20Kirche%3F" id="wpa2a_18">Empfehlen/Bookmark</a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sind iranische Konvertiten Verbrecher?</title>
		<link>http://www.heinz-josef-ernst.de/HJE/2011/10/21/sind-iranische-konvertiten-verbrecher/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 17:18:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernesto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>

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		<description><![CDATA[Frankfurt am Main / Teheran, 20. Oktober 2011.  Die Islamische Republik Iran hat die Verfolgung von christlichen Konvertiten weiter verschärft. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, sind in der nordiranischen Stadt Rasht Ermittlungen gegen fünf Konvertiten wegen „Verbrechen &#8230; <a href="http://www.heinz-josef-ernst.de/HJE/2011/10/21/sind-iranische-konvertiten-verbrecher/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><em>Frankfurt am Main / Teheran, 20. Oktober 2011.</em> <strong> </strong>Die Islamische Republik Iran hat die Verfolgung von christlichen Konvertiten weiter verschärft. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, sind in der nordiranischen Stadt Rasht Ermittlungen gegen fünf Konvertiten wegen „Verbrechen gegen die öffentliche Ordnung“ aufgenommen worden. Außerdem wurde am 18. Oktober eine fünfjährige Gefängnisstrafe wegen „Verbrechen gegen die nationale Sicherheit“ gegen Pastor Benham Irani bestätigt. Pastor Irani befindet sich bereits im Gefängnis, weil er eine einjährige Haftstrafe aus einem weiteren Verfahren verbüßt: Ebenfalls wegen angeblicher „Verbrechen gegen die nationale Sicherheit“.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die IGFM weist darauf hin, dass staatliche Medien der Islamischen Republik verstärkt auf die internationale Aufmerksamkeit für den wegen Abfall vom Islam zum Tode verurteilten Pastors Nadarkhani reagieren. Der Pastor einer rund 400 Mitglieder großen Konvertitengemeinde in Rasht war am 22. September 2010 wegen „Apostasie“ und „Verbreitung nichtislamischer Lehren“ von einem Revolutionsgericht zum Tode durch den Strang verurteilt worden. Das Oberste Gericht der Islamischen Republik bestätigte das Urteil, leitete den Fall aber zur Begutachtung an Irans oberste Autorität weiter, den „Führer“ Ayatollah Ali Khamenei. Nachdem weltweit zahlreiche ranghohe Politiker die iranische Führung wegen des Todesurteils kritisierten und tausende Bürger an Appellen und Protestaktionen teilnahmen, verwies das Oberste Gericht das Verfahren wegen „unvollständiger Ermittlungen“ zurück an die Erstinstanz.</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="color: #000000;"><strong>Iranisches Fernsehen: Westen schränkt Religionsfreiheit ein und unterdrückt Bürger. </strong></span><span class="Apple-style-span" style="color: #000000;">Gleichzeitig verschärften staatliche iranische Medien den Tonfall, sowohl gegen den zum Tod verurteilten Pastor Nadarkhani als auch gegen den „Westen“. In den farsisprachigen Beiträgen war davon die Rede, der Pastor habe ein „Haus des Verderbens“ geleitet. Außerdem sei er ein „Zionist und Eindringling“. Auf der englischsprachigen Homepage des staatlichen Senders PressTV wurden die Begriffe mit „Bordell“ und „Vergewaltiger“ übersetzt und verbreitet, erläutert die IGFM. In den vergangenen drei Wochen seien die neuen Vorwürfe immer vielfältiger geworden. Der Pastor sei ein „Einbrecher“, „Erpresser“, er habe angeblich ein langes Vorstrafenregister, sei aber gar kein echter Pastor und führe eine „Antiiranische Kampagne“. Außerdem sei es der „Westen“, der die Religionsfreiheit einschränke, seine Bürger unterdrücke und in dem noch nicht einmal eine „Spur“ von Gerechtigkeit zu finden sei.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die IGFM weist darauf hin, dass dem Pastor in allen Ermittlungen und im schriftlich vorliegenden Todesurteil ausschließlich sein Abfall vom Islam und seine Pastorentätigkeit vorgeworfen worden sind. Die IGFM geht davon aus, dass die völlig neuen Anschuldigungen frei erfunden sind. Vermutlich habe die enorme internationale Aufmerksamkeit dazu beigetragen, dass das Oberste Gericht sich weigert, seine Entscheidung an Nadarkhanis Verteidiger schriftlich auszuhändigen. Sein Anwalt Mohammad Dadkhah ist einer der bedeutendsten Menschenrechtsanwälte des Irans und ein Mitstreiter von Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi. Auch er wurde wiederholt vorübergehend inhaftiert.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die IGFM geht davon aus, dass die Islamische Republik in Zukunft wieder sorgfältig darauf achten wird, dass die tatsächlichen Verfolgungs- und Hinrichtungsgründe von Konvertiten und anderen Apostaten nicht öffentlich werden. Nach Angaben der IGFM waren Hinrichtungen und Haftstrafen von Konvertiten in den vergangenen Jahren vor allem mit nicht näher beschriebenen „Verbrechen gegen die nationale Sicherheit“ oder gegen die „öffentliche Ordnung“ begründet worden. In vielen Fällen wurde Anwälten Akteneinsicht verweigert und Urteile nicht ausgehändigt. <strong><a href="http://www.igfm.de/Iran-Todesstrafe-fuer-Pastor-Youcef-Nadarkhani.2942.0.html">&gt;&gt;&gt;weitere Informationen zu Pastor Youcef Nadarkhani</a></strong> &gt;&gt;&gt;<strong><a href="http://www.igfm.de/Menschenrechtsverletzungen-in-der-Islamischen-Republik-Iran.573.0.html">zur Lage der Menschenrechte in Iran</a> </strong></span></p>
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