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Archiv der Kategorie: Abtreibung – Verhütung

Sind Katholiken konservativ?

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HERR, wie lange noch?

Gib Frieden, Herr, gib Frieden,
die Welt nimmt schlimmen Lauf.
Recht wird durch Macht entschieden,
wer lügt, liegt obenauf.
Das Unrecht geht im Schwange,
wer stark ist, der gewinnt.
Wir rufen: Herr, wie lange?
Hilf uns, die friedlos sind.

Das Wort Gottes ist unser Wegweiser

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Gegen ein “Recht auf Abtreibung” – Fotos aus Straßburg

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Hier eine >>>Foto-Galerie von der gestrigen Demo, publiziert vom Magazin “Kultur & Medien” – Initiative “Kinder in Gefahr”.

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Lebensschutz in der EU: Kommt ein Recht auf Abtreibung?

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Im Europäischen Parlament tobt ein Ringen um den Lebensschutz. Am Für und Wider scheiden sich die Geister. Eine Gruppe von überwiegend sozialistischen Abgeordneten versucht mit einer Entschließung das Recht des ungeborenen Lebens weiter auszuhöhlen und den Erfolg der Bürgerinitiative „One of us“ zu neutralisieren. Für die Gegner des Lebensschutzes bedeutet dieser Erfolg (über 1 Million Unterschriften) eine Niederlage; sie sind aber nicht bereit, diese hinzunehmen. Das kann aus einem Berichtsentwurf geschlossen werden, der in der nächsten Woche dem Europäischen Parlament zur Abstimmung vorgelegt werden soll. Das Papier wurde vom Ausschuss für Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter verabschiedet; Berichterstatterin ist Edite Estrela („Estrela Bericht“)

Beobachter werten diesen Entwurf als Versuch, den Erfolg von One of Us zu konterkarieren.

Die Christdemokraten für das Leben (CDL) teilen dazu mit:

Am 21. und 22. Oktober diskutiert und entscheidet nun überraschend das Europäische Parlament in Straßburg über eine neue richtungsweisende Entschließung gegen das Recht auf Leben der Ungeborenen, vor der auch die CDL bereits vor Tagen in einer Pressemeldung alarmierend gewarnt hat. Der englische Abgeordnete Michael Cashman (Wahlkreis London, sozialdemokratische Fraktion, Leiter der LesbianGayBisexual Transgender-EU-Arbeitsgruppe) gab gerade in einem Interview zu, dass es sich beim Estrela-Bericht sehr wohl um eine Art „Blitzkrieg gegen das Lebensrecht“ handele. Der schnelle Überraschungserfolg dieser provokanten und gefährlichen Kompetenzanmaßung vieler EU-Parlamentarier muss dringend verhindert werden, sonst ist bald der Protest gegen Abtreibung in Europa als angebliche „Diskriminierung von Frauenrechten“ verboten! 

Deshalb haben wir uns, nachdem die Tagesordnung des Parlaments gestern fest stand, gemeinsam mit den Organisatoren der Bürgerrechtsinitiative „One of us“ in Deutschland, entschlossen eine bürgerliche

Demonstration direkt in Straßburg vor dem Parlament

gegen diese gefährliche „Estrela“-Entschließung durchzuführen, die unter anderem ein „Grundrecht auf Abtreibung“, Diskriminierung der Abtreibungskritiker und einen EU-weiten Zwang zu „tabufreier interaktiver“ Sexualerziehung aller Kinder in den Schulen, fordert. Wie müssen den Parlamentariern, die zum Teil noch nicht genauer über den Inhalt der Entschließung informiert und noch unsicher in ihrer Entscheidung sind, persönlich mit unserer Präsenz, Transparenten und Infos deutlich machen, dass wir mündige europäische Bürger sind, die sich nicht bis in die sogenannten „sexuellen und reproduktiven Rechte“ hinein ideologisch instrumentalisieren und bevormunden lassen! Das Recht auf Leben ist die Grundlage aller Menschenrechte, die wir in Europa verteidigen müssen, und ganz bestimmt nicht ein „Recht auf Abtreibung“! Ein Gegenentwurf zum Estrela-Bericht liegt den Abgeordneten seit heute vor, so dass es eine echte Alternative für die Parlamentarier gibt.

Geleitet wird die Sitzung übrigens vom Präsidenten Martin Schulz, der voll hinter dem Estrela-Bericht und seinen kinderfeindlichen Forderungen steht! So wollen sie den großen und überraschenden Erfolg der europaweiten Bürgerinitiative „One of us“ noch im Vorfeld und kurz vor den Parlamentswahlen im Mai 2014 abfangen.

Bitte unterstützen Sie unser wichtiges Protestsignal durch Ihr persönliches Kommen und Ihre Präsenz!

Montag, 21. Oktober 2013 von 13 bis 16 Uhr

Ort: Vorplatz am Europäischen Parlament, Gebäude Louise-Weiss, zwischen Boulevard de Dresde und Pont du Wacken, am Eingang des Vorhofs des Europäischen Parlaments.

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Einladung zum Marsch für das Leben

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Rezeptfreie Pille danach: Wie wichtig ist die Gesundheit von Frauen und Kindern?

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Anlässlich der  Anhörung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages am 24. April 2013 zu  den Anträgen von SPD und Die LINKE zur rezeptfreien Abgabe der „Pille danach“  erklärt Susanne Bajog, die Pressesprecherin der Christdemokraten für das Leben  e. V. (CDL):

“SPD und Linke  fordern in ihren Anträgen ein Ende der Verschreibungspflicht für die „Pille  danach“ auf Basis des Wirkstoffes Levonorgestrel. Beide Fraktionen begründen  ihre Anträge unter anderem damit, dass bei einer rechtzeitigen Einnahme der  „Pille danach“ eine Schwangerschaft verhindert werden könne. Fakt ist jedoch,  dass der Einnahmezeitpunkt durch die möglicherweise Schwangere völlig  unkontrollierbar ist, und die Wirksamkeit dieser „Pille danach“ von den  Herstellern mindestens bis zu 72 Stunden nach der Befruchtung nachgewiesen ist.  In diesem Zeitraum ist daher in vielen Fällen bereits ein lebensfähiger  Embryo  gezeugt und es kommt damit  zu einer offensichtlich erwünschten Frühabtreibung.

Zusätzlich bestehen  hinsichtlich der differenzierten Wirkmechanismen dieses erst seit wenigen Jahren  am Markt befindlichen hochdosierten Pharmazeutikums  etliche Unklarheiten und Risiken, wie  die internationale, wissenschaftliche und politische Debatte darüber  zeigt.

Darüber hinaus muss  auf die erheblichen gesundheitlichen Risiken auch für die Frauen hingewiesen  werden, die mit der Einnahme der „Pille danach“ verbunden sind.  Mögliche gefährliche Nebenwirkungen werden derzeitig kaum  thematisiert. Immerhin entspricht die Einzeldosis Levonorgestrel von 1,5 mg in  etwa der Hormondosis einer ganzen Monatspackung normaler Verhütungspillen.  Gerade in der letzten Zeit sind beispielsweise in Frankreich (gerade von Bayer  „Diane 35“) und den USA schon niedrigdosierte, gängige „Anti-Babypillen“ von den  Aufsichtsbehörden vom Markt genommen worden, da es u.a. zu Thrombosen mit  Todesfolgen gekommen ist.  Ferner  gibt es Gegenanzeigen, bei denen ohnehin die  „Pille danach“ nicht eingenommen werden  darf. Bei rezeptfreier Abgabe entfällt eine ärztliche Abklärung der  Risiken,  die Rezeptfreiheit  ermöglicht den Pharmaunternehmen lebhaftes Marketing für ihre Produkte und  Minderjährige ohne Altersbeschränkung  hätten jederzeit freien Zugang. Auch mit Rezeptpflicht wurde die „Pille danach“  allein in 2011 bereits über 367.427 Mal verschrieben. Auch wenn sogar die  Produzenten ihrerseits vor einem zu häufigen Einsatz warnen, steht zu  befürchten, dass diese Präparate, da sie günstiger (im Internet schon für unter  15€ angeboten) und gezielter einsetzbar ist, bald von vielen Frauen als gängiges  Mittel eingenommen wird. Sichere Verhütung und „sichere“ Frühabtreibung kommen  so in einem Produkt  wirksam und  preiswert zusammen.

Es ist mehr als  erstaunlich, wie sich jetzt ausgerechnet in einem so sensiblem medizinischen  Bereich gerade SPD und Die LINKE für völlige, unkontrollierte  Marktliberalisierung  von  Pharmaprodukten  einsetzen, wo es  doch immerhin um die Gesundheit und das Leben von Frauen und Kinder geht.  Hoffentlich erteilt der Bundestag dieser Fehlentwicklung mit einer klaren  Mehrheit eine deutliche Absage!”

Die Christdemokraten für das Leben (CDL) sind eine  Initiative in der CDU/CSU mit 5.000 Mitgliedern, darunter zahlreiche  Bundestags-, Landtags- und Europaabgeordnete sowie  Kommunalpolitiker

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