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Gegen den Zeitgeist – „Es ist noch nicht zu spät“

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Ein Bericht über einen Vortrag mit Buchvorstellung von Christa Mewes am 28. Mai 2010. “Geburtenschwund und Bindungsangst, Kindesmissbrauch, Amokläufe von Schülern, Gewalt-Exzesse, durch Gier verursachte Korruption und Bankenkrach, Depression als Volkskrankheit – die Krisen häufen sich und die Verantwortlichen kurieren nur an Symptomen.” –  Die bekannte Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin Christa Meves hat diese Entwicklung seit Jahrzehnten vorhergesagt. Doch die tapfere Anwältin der Kinder und Familien resigniert nicht: Sie meldete sich mit einem neuen Buch zu Wort: „Es ist noch nicht zu spät – neue Wege in eine lebenswerte Welt“. Sie erwartet die Erneuerung unserer Gesellschaft nicht von Regierung oder Bischöfen, sondern von Menschen, die erkannt haben, dass sich für das „christliche Abendland“ die Existenzfrage stellt, Menschen, die schon beginnen, Netze einer neuen Kultur des Lebens zu bilden. Mit ihrem Buch gibt sie all denen Orientierung, die mit Gottes Hilfe an einer lebenswerten Welt für Kinder und Enkel bauen.

Der Verfasser dieses Beitrags hat Christa Meves bei ihrer Buchvorstellung in München selbst erlebt: Eine engagierte und rhetorisch begabte Christin, bei der trotz ihres fortgeschrittenen Alters keine Ermüdungs- oder Resignationserscheinung spürbar war: Ein Ausdruck ihres christlichen Optimismus: „Die Wahrheit siegt“. Bei ihrer „Bestandsaufnahme“ griff sie drei thematische Schwerpunkte auf:

  • „Abschaffung der Familie – Erzeugung einer sozialistischen Gesellschaft, Entwertung der Mutter, die Garant jeglicher Zukunft ist…“. Auch nach Erkenntnissen der Hirnforschung seien Nähe und Liebe der Mutter unersetzbar: In den ersten drei Jahren konstituiere sich das biologische Gehirn, wobei die Mutterliebe besonderen Einfluß habe: „Fremdbetreuung von Säuglingen und Kleinkindern in einem Kollektiv, wie es das Krippenmodell darstelle, entspräche nicht den Entfaltungsbedingungen des Menschen und enthalte deswegen für das Erwachsenenalter schwerwiegende Risikofaktoren in Bezug auf die seelische und körperliche Gesundheit der so behandelten Kinder…“
  • Auflösung der Autorität („wer Autoritäten kappt, verursacht Chaos“): „Wir brauchen mehr führungsfähige Männer“
  • Freisetzung zur Sexualität. Die Auswirkungen der seit 1969 von linksorientierten politischen Gruppierungen initiierten Ideologie der „vom Babyalter an gelebten Sexualität“ habe zu solchen Auswüchsen wie die „Internationale Kinderschändungsindustrie“ geführt, die aufgrund sexsüchtiger Männer entstand. – Kein Mensch werde als Kinderschänder geboren, sondern die Wurzel dafür komme aus der Kindheit.

Mit der Sexualisierung unserer Gesellschaft gehe auch die künstliche Verhütung („Pille“) einher. Diese bewirke eine ständige „Verfügbarkeit“ der Frau. Frau Mewes ist der ehemaligen Bischöfin Käßmann dankbar, dass diese auf dem Ökumenischen Kirchentag das Thema „Pille“ – auch in Verbindung mit der Situation der Frauen in Dritte-Welt-Ländern – angesprochen hat. Dies biete jetzt Gelegenheit, auf die Risiken hinzuweisen: Auf 100.000 Pillenanwenderinnen kommen 40 Tote. Die Krebsrate bei Frauen sei hoch wie noch nie. – Siehe dazu den Beitrag: Tödliches Risiko.

Christa Mewes ist überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für den Aufbruch in eine christliche Kulturrevolution gekommen ist. – Eine Liste der lieferbaren Bücher von Christa Mewes finden Sie unter www.christa-meves.de. Die meisten dort aufgeführten Bücher sind über Amazon.de oder über jede Buchhandlung zu beziehen.  – Heinz Josef Ernst

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