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Papst Franziskus hat sich für konstruktive Kritik statt zerstörender Anklage in der Kirche ausgesprochen. Es gelte, dem Heiligen Pater Pio (1887 bis 1968) zu folgen: “Er  hat die Kirche so geliebt, wie sie war, und hat sie nicht mit Worten zerstört, so wie es jetzt Mode ist”, sagte das Kirchenoberhaupt im Vatikan. Es sei richtig, auf Schwächen hinzuweisen, dabei müsse aber immer auch die Liebe zur Kirche zum Ausdruck kommen. “Lebt wie Christen  und bezeugt, dass Liebe schöner ist als Hass, Freundschaft schöner als Feindschaft und die Brüderlichkeit zwischen uns allen schöner als Krieg”, so der Papst.

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Bischof Padovese: Märtyrer oder „nur“ Mordopfer?

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Wurde der Vorsitzende der türkischen Bischofskonferenz Bischof Luigi Padovese vor einer Woche aus Glaubensgründen umgebracht, oder wurde er „nur“ Opfer eines geistig Verwirrten?

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner würdigte ihn in einem Gespräch mit Radio Vatikan wie folgt:

„Das ist ein wirklicher Märtyrer, der mitten unter uns gelebt hat. Dass er ermordet wurde, das hat mich tief bewegt. Wir werden sein Vermächtnis übernehmen. Die christliche Überzeugung, dass das Blut der Märtyrer der Samen für neue Christen ist – das möge sich wirklich auch in der Türkei zeigen!“

„Noch immer tappen die Ermittler bezüglich des Mordmotivs im Dunkeln. Padoveses Chauffeur hat gestanden, den Bischof erstochen zu haben. Zunächst hatte es geheißen, die Tat sei persönlich motiviert gewesen. Jetzt wurde bekannt, dass der Täter während des Attentats „Allah ist groß“ gerufen haben soll. Also doch ein religiöses Motiv?“ Quelle: Radio Vatikan

Die Tagespost berichtet: Nach dem Mord an Bischof Luigi Padovese im türkischen Iskenderun ist Anklage gegen den mutmaßlichen Täter erhoben worden. Der 26-jährige Murat Altun, Chauffeur des Geistlichen, habe die Tat gestanden, erklärte sein Anwalt Cihan Önal. Zugleich wies Önal Darstellungen zurück, sein Mandant sei vom Islam zum Christentum übergetreten.

Der Tatverdächtige soll im Polizeiverhör gesagt haben, er sei mit der Tat einer religiösen Eingebung gefolgt. Sein Anwalt unterstrich, Altun sei geistig gestört. Das bestätigte auch die Mutter des Tatverdächtigen. Der italienische bischöfliche Pressedienst SIR meldete unter Berufung auf den Generalvikar von Iskenderun, Domenico Bertogli, Altun sei erst vor gut einem Monat wegen psychischer Probleme in klinischer Behandlung gewesen.

Laut vatikanischem Pressedienst asianews mehren sich in der katholischen Gemeinde Iskenderuns Zweifel, dass eine Geisteskrankheit die einzige Erklärung für die Bluttat sein solle. Mehrere Angriffe auf Katholiken in den vergangenen Jahren, die geistig instabilen Jugendlichen zugeschrieben worden seien, hätten später einen türkisch-nationalistischen und christenfeindlichen Hintergrund offenbart, so asianews.

Kommentar: Vor fünf Jahren wurde der Prior der ökumenischen Brüdergemeinschaft in Taizé, Frére Roger Schutz (Burgund/Frankreich), während des Gebets ermordet. Die Täterin – aus Osteuropa kommend – soll ebenfalls geisteskrank gewesen sein. Es war kein christenfeindlicher Hintergrund dabei erkennbar. In der Türkei kann es aber anders gewesen sein.

Die Behauptung einer „Geisteskrankheit“ oder eine tatsächliche Geisteskrankheit sagt noch nichts darüber aus, ob der Täter „Hintermänner“ gehabt hat, oder ob er vom allgemeinen christen-unfreundlichen Klima beeinflußt war. In Afghanistan zum Beispiel wurde einem Konvertiten vom Islam zum Christentum „Geisteskrankheit“ attestiert, um die Nichtvollstreckung der Todesstrafe zu rechtfertigen, die nach islamischem Recht fällig gewesen wäre. Ein anders gelagerter Fall, aber ein Beispiel, dass ‚Geisteskrankheit‘ oft zur Verschleierung von Tatbeständen benutzt wird.

Heinz Josef Ernst

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