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Papst Franziskus hat sich für konstruktive Kritik statt zerstörender Anklage in der Kirche ausgesprochen. Es gelte, dem Heiligen Pater Pio (1887 bis 1968) zu folgen: “Er  hat die Kirche so geliebt, wie sie war, und hat sie nicht mit Worten zerstört, so wie es jetzt Mode ist”, sagte das Kirchenoberhaupt im Vatikan. Es sei richtig, auf Schwächen hinzuweisen, dabei müsse aber immer auch die Liebe zur Kirche zum Ausdruck kommen. “Lebt wie Christen  und bezeugt, dass Liebe schöner ist als Hass, Freundschaft schöner als Feindschaft und die Brüderlichkeit zwischen uns allen schöner als Krieg”, so der Papst.

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Es gibt keinen „Fußball-Gott“

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Immer wieder hört man im Fußballstadion oder auch von TV-Sprechern den Begriff “Fußball-Gott”. Aber es gibt bekanntlich nur einen Gott, bei dem sich Fußballspieler nach dem Spiel durch Bekreuzigen und andere Gesten bedanken. Für gläubige Christen ist dies der Gott und Vater Jesu Christi, dem alleinigen Erlöser und Retter der Welt.

Die andere Frage ist, ob für den Sieg der eigenen Mannschaft gebetet wird oder werden sollte. Dies würde natürlich den Charakter der angeblich „Schönsten Nebensache“ noch mehr verändern. Bei der Fußball-WM geht es ja nicht nur um die Ehre bereits hochbezahlter Profis, als Nationalspieler für ihr Land antreten zu dürfen, sondern auch um stattliche Prämien. Dabei profitiert der Spieler bereits durch den Anstieg seines Marktwertes aufgrund eines erfolgreichen Mitwirkens. – Wenn nun beide Mannschaften um den Sieg beten: Für welche soll der Herr Partei ergreifen?

Der Tübinger Theologe und Sozialethiker Dietmar Mieth, der sich mit dem Phänomen Fußball und seinen Strukturen beschäftigt hat, sagt: „Also, ich würde nicht für die Nationalmannschaft beten, weil ich das für ein säkulares Ereignis halte. Ich würde der Nationalmannschaft alles Gute wünschen, aber ich denke, man sollte nicht Gott in das Fußballspiel hineinziehen.“

Gebetet werden kann nach meiner Auffassung dafür, dass sich alle Verantwortlichen auf den eigentlichen Stellenwert des Fußballs besinnen, dass die Ziele zwar formuliert, Trainer und Spieler aber nicht einem übertriebenen Druck ausgesetzt werden. Fairness: Auch hier gilt die Goldene Regel: Was du nicht willst, das man dir tu, das füg‘ auch keinem anderen zu. Ich denke, dass viele Spieler dies ähnlich sehen und danach handeln.

Es ist positiv, wenn dem Fußball der „religiöse Touch“ genommen wird, den ihm manche Kirchenvertreter in Predigten oder durch spezielle Gottesdienste anheften. Fußball hat viele Facetten: Er fördert eine Art (positiven) Patriotismus wie anläßlich der WM, der sich u.a. in den schwarz-rot-gold beflaggten PKW’s widerspiegelt. Er kann aber im normalen Fußball-Alltag zu Ausschreitungen verleiten (was ich nicht dem Fußball selbst anlaste). Er fördert die zwanglose Kommunikation unter den Anhängern, bedingt durch eine gemeinsame, ideologiefreie Identifikation mit der eigenen Mannschaft. Der Fußball bleibt – unabhängig von allen Bewertungen – ein Massenphänomen – siehe weltweite TV-Einschaltquoten und massenhafte Teilnahme beim „Public viewing“. Was eigentlich macht die Magie des runden Leders aus? Was bringt viele Zuschauer dazu, so ausgiebig zu feiern, als ob sie damit das Wichtigste im Leben gewonnen hätten? – Der FIFA-Präsident Josef Blattner soll vor einigen Jahren über den Fußball als „größte Religion“ gesprochen haben. Anmerkung: Dann wäre er selbst quasi der bedeutendste „Papst“ …

Zum Thema Papst: Der Vorgänger Benedikt XVI., Johannes Paul II, hat den Fußball „als die schönste Nebensache“ bezeichnet. Eine Nebensache sollte nicht zu einer Hauptsache werden. Und schön ist diese Nebensache nur bei Fair Play und weniger Kommerz. – Heinz Josef Ernst

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