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Archiv der Kategorie: Glaube

HERR, wie lange noch?

Gib Frieden, Herr, gib Frieden,
die Welt nimmt schlimmen Lauf.
Recht wird durch Macht entschieden,
wer lügt, liegt obenauf.
Das Unrecht geht im Schwange,
wer stark ist, der gewinnt.
Wir rufen: Herr, wie lange?
Hilf uns, die friedlos sind.

Das Wort Gottes ist unser Wegweiser

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Einladung: Entdecke Leben, Glaube, Sinn

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“Nutzt die Zeit – jeder Tag kann der letzte sein”

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“Was Er euch sagt, das tut!”

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“Nur in dieser Welt heiraten die Menschen”

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Eine Schriftbetrachtung nach Lukas 20,27-40

Von den Sadduzäern, die bestreiten, dass es eine Auferstehung gibt, kamen einige zu Jesus und fragten ihn:
Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn ein Mann, der einen Bruder hat, stirbt und eine Frau hinterlässt, ohne Kinder zu haben, dann soll sein Bruder die Frau nehmen und seinem Bruder Nachkommen verschaffen.

Nun lebten einmal sieben Brüder. Der erste nahm sich eine Frau, starb aber kinderlos.
Da nahm sie der zweite, danach der dritte und ebenso die anderen bis zum siebten; sie alle hinterließen keine Kinder, als sie starben. Schließlich starb auch die Frau.
Wessen Frau wird sie nun bei der Auferstehung sein? Alle sieben haben sie doch zur Frau gehabt.

Da sagte Jesus zu ihnen: “Nur in dieser Welt heiraten die Menschen. Die aber, die gewürdigt werden*, an jener Welt und an der Auferstehung von den Toten teilzuhaben, heiraten nicht, noch lassen sie sich heiraten. Denn sie können auch nicht mehr sterben, weil sie den Engeln gleich und als Kinder der Auferstehung zu Kindern Gottes geworden sind. Dass aber die Toten auferstehen, hat schon Mose in der Geschichte vom Dornbusch angedeutet, in der er den Herrn den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs nennt.
Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn für ihn leben sie alle.”

*Wen hält Gott für würdig, an der neuen Welt und der Auferstehung der Toten teilzuhaben?

Die Getauften haben Christus als Gewand angezogen und sind zu neuen Menschen geworden. In ihm sind sie der Sünde (die durch Adam in die Welt kam) gestorben. Sie sollen sich also als solche betrachten, die für die Sünde tot sind aber für Gott in Jesus Christus leben.

Die Bedingung für das Leben mit Gott in der neuen Welt ist also, dass wir nicht mehr sündigen: “Denn der Lohn der Sünde ist der Tod (der ewige Tod), die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus unserem Herrn.” (Römer 6,23) – HJE

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“Wir wollen authentische Christen bleiben…”

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Fuldaer Erklärung des Forums Deutscher Katholiken anlässlich der Mit­glie­der­ver­samm­lung vom 17./18. März 2018

Wir leben in einer Zeit der Un­sicher­heit und Ver­unsiche­run­gen. Zu viele Menschen haben Gott inzwi­schen aus ihrem Leben verdrängt. Sie streben nach der totalen persön­lichen Frei­heit, werden dabei aber immer orien­tierungs­loser.

Von der Politik fühlen sie sich im Stich gelassen, weil diese ihre Sorgen und Nöte gar nicht mehr wahr­nimmt, ver­harm­lost oder tabuisiert. Der neue Koalitions­vertrag ist ein schla­gender Beweis dafür: Die so verhee­rende demo­gra­phische Entwick­lung unseres Volkes, die sich immer deut­licher im Mangel an Lehr­lingen und Fach­kräften in vielen Berufen zeigt und auch mit den massen­haften Abtrei­bungen von Millionen ungebo­renen Kindern allein in Deutsch­land zu tun hat, wird nicht ange­gangen.

Ein der bisherigen Kultur und Tradi­tion wider­spre­chendes Ver­ständnis der Ehe, die ver­fassungs­recht­lich unter dem beson­deren Schutz des Staates steht, wird als belie­bige Partner­schaft mit gegen­seitiger Verant­wortung umde­finiert.

Gefähr­der werden nicht abge­schoben, sondern nach Über­griffen und terroris­tischen Akten durch diese wird als Grund „Behörden­versagen“ angegeben. Statt­dessen wird der Regie­rungs­apparat aufge­bläht, deutsche Waffen­exporte, auch in Kriegs- und Krisen­gebiete, erreichen neue Höchst­zahlen und gleich­zeitig ist zu bekla­gen, dass die Fähig­keit unserer Bundes­wehr zur Landes­vertei­digung fragwürdig ist, weil die notwendige Ausrüs­tung mangelhaft oder gar nicht gegeben ist.

Kurz vor der Amtsüber­nahme der neuen Bundes­regierung fällt Poli­tikern nichts Besseres ein, als den Text unserer National­hymne zu gendern.

Bei der Suche nach Stärkung unseres Glaubens durch unsere Hirten finden wir die Herab­stufung der Sakra­mente der Buße und Eucha­ristie zur persönlichen Gewissens­entschei­dung, einen Mehrheits­beschluss der Deutschen Bischofs­konferenz zum Empfang der Hl. Kommunion für den nicht-katho­lischen Partner in der Ehe und den Vorschlag einiger Bischöfe zur Segnung homo­sexueller Partner durch einen katho­lischen Priester.

Den Bi­schö­fen und den Pries­tern, die sich treu an die Leh­re der Kir­che halten und uns mit gutem Bei­spiel voran­gehen, möch­ten wir unsere herz­li­che Verbun­denheit und unseren Dank aus­spre­chen.

Das „Forum Deut­scher Katho­liken“ ruft alle katho­lischen Christen, die sich der Wahr­heit Jesu Christi ver­pflich­tet füh­len, auf, auch wei­ter­hin nicht dem Zeit­geist zu folgen, son­dern mutig für ihre Über­zeu­gun­gen einzu­treten. Wir wollen au­then­tische Chris­ten bleiben, die ver­su­chen, im Glau­ben fest ver­wur­zelt zu leben und sich dabei nicht be­ir­ren zu lassen. Das kann nur ge­lin­gen, wenn wir selbst im Glau­ben brennen, ver­su­chen ihn an an­de­re wei­ter­zugeben und damit Orien­tie­rung für sie zu sein. Als „klei­ne Her­de“ sind wir bereit, durch unser Gebet und unseren Ein­satz mit­zu­hel­fen, un­se­rer Kir­che und Ge­sell­schaft wieder Hoff­nung zu ver­mit­teln.

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Grund zur Dankbarkeit

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Ist es angemessen, Gott die Schuld an einer schweren Erkrankung zu geben? Oder gar, ihn wegen der Krankheit zu leugnen? Hat er jemals gesagt, dass wir von Krankheit und Tod verschont bleiben? Aber er sagt uns in der Heiligen Schrift, dass wir allezeit beten und unser Vertrauen auf ihn setzen sollen. Dann wird er uns in Not und Krankheit beistehen, wir haben dann Glück im Unglück. So habe ich es selbst erfahren. – Bedenken wir, dass das irdische Leben nur ein Tor zur Ewigkeit ist – diejenigen, die Gott für würdig befindet, mit ihm in der neuen Welt zu leben, werden keine Krankheit, kein Unglück und keine Mühsal mehr kennen.

Dankbarkeit ist die angemessene Antwort für die erfahrene Hilfe oder Bewahrung im Unglück. – Hader und Anklage finden wir bereits in den Psalmen, den Gebeten des Alten Bundes, aber auch, dass die Schreie des Betenden in tiefster Not erhört werden. – HJE

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Ewiges Leben? – Ist doch langweilig, oder?

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Mittlerweile glauben in Deutschland nur noch 37 Prozent an ein Leben nach dem Tod oder an die Auferstehung Jesus Christi. Dies ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Institus für soziale Fragen aus Erfurt. Sie erklärt auch die zunehmende Tendenz, die Ostertage als Urlaubs- und Reisezeit zu betrachten, sowie die Forderung von immer mehr Bundesbürgern, das Tanzparty-Verbot für stille Feiertage (Karfreitag) aufzuheben.

Bemerkenswert bei diesem Umfrage-Ergebnis ist, dass der Glaube an ein ewiges Leben mit zunehmenden Alter offenbar abnimmt: Von den unter 50-Jährigen glauben 40 Prozent an die Auferstehung und bei den über 60-Jährigen sind es nur noch 31 Prozent. Jedoch decken sich diese Prozentzahlen nicht mit denen der Antworten zur Frage nach der Gottgläubigkeit: Wenn sich 62 Prozent der Befragten als „gottgläubig“ bezeichnen, heißt das doch, dass diese nicht alle an die Auferstehung glauben. Also, ein reiner Diesseits-Glaube, der mit dem christlichen Glauben eigentlich nichts zu tun hat.

Was könnte also der Grund für die abnehmende Tendenz beim Glauben an die Auferstehung und an das Ewige Leben sein? Da ist zunächst der Glaubensschwund an die Auferstehung Jesu Christi, der auch durch historisch-kritische Hinterfragungen gefördert wird. Die Auferstehung wird oft nicht mehr als zentrale Botschaft verkündet, mit der der Glaube steht oder fällt. Paulus: Wenn Christus nicht auferstanden ist, ist auch der Glaube hinfällig!

Auch ein Grund für den Glaubensschwund scheint mir die falsche Vorstellung über das „Wie“ des Ewigen Lebens zu sein. Es gibt bei vielen Zeitgenossen die Meinung, dass Ewiges Leben einfach eine unendliche Verlängerung des jetzigen Lebens ist. Je älter Menschen werden und je mehr sie „genug vom Leben“ haben, desto eher wünschen sie sich keine „Fortsetzung“ nach dem Tod. Ich hörte selbst Aussagen wie: „Ewiges Leben? – Wie langweilig!“ oder „Es ist noch niemand zurück gekommen“. – Alles menschlich gedacht! Aber es handelt sich hier um eine geheimnisvolle, verborgene Weisheit Gottes, wie Paulus im ersten Korintherbrief schreibt: „… wir verkündigen, wie es in der Schrift heißt, was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist: das Große, das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben. (vgl. 1 Kor 2,7-9)

Papst Benedikt XVI hat am 10.04.2011 beim Angelus-Gebet den christlichen Glauben an die Auferstehung und an ein Leben nach dem Tod bekräftigt. Er unterstrich, dass diese Wirklichkeit die Grenzen der Vernunft übersteige und einen Glaubensakt erfordere. Der Glaube an eine Auferstehung von den Toten sei auch unter Christen oft Gegenstand von Zweifel und Verwirrung. Die Auferstehung sei keine Rückkehr zum vorherigen Leben, sondern durch sie eröffnne sich eine neue Wirklichkeit, eine „neue Erde“.

Der Papst ging noch auf die frohe Botschaft des fünften Fastensonntags ein. Diese berichtet vom gläubigen Bekenntnis der Marta und der Auferweckung ihres verstorbenen Bruders Lazerus. Beides steht in einem tiefen Zusammenhang: Wer sich zu Christus, dem Sohn Gottes, bekennt, erhält das Leben. Auch zu uns sagt der Herr: „Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt“. Durch die Taufe haben wir Anteil an diesem neuen Leben in Christus; so wollen wir unseren Mitmenschen bezeugen: Christus ist die Auferstehung und das Leben für die Welt.” (rv 10.04.2011) – HJE

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Fasten – aber wie?

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Am Aschermittwoch beginnt bekanntlich die vierzig-tägige Vorbereitungszeit auf die Feier des Todes und der Auferstehung Jesu Christi an Ostern, auch ‚Österliche Bußzeit‘ genannt.

Diese Vorbereitungszeit ist bei uns vor allem als „Fastenzeit“ bekannt und erinnert damit an die früher übliche strenge Form des Nahrungsverzichts in diesem Zeitraum – in Anlehnung an das Fasten Jesu in der Wüste (Mt 4,1-11). Von dieser früheren Form sind heute nur noch der Aschermittwoch und der Karfreitag als Fast- und Abstinenztage übriggeblieben.

Es haben sich verschiedene Formen, Bedeutungsinhalte und Motive zum Fasten entwickelt. Unter ‚Fasten‘ kann man ein strenges Fasten bei Wasser und Brot verstehen, aber auch ‚nur‘ Verzicht auf Süßigkeiten, Alkohol und Nikotin. Es wird auch von „Autofasten“ und „Fernsehfasten“ gesprochen, es sind Beispiele für moderne Formen des Verzichts auf liebgewordene Gewohnheiten. Die Beweggründe zum „Fasten“ sind unterschiedlich: Selbstfindung, Heilfasten zum Schlankwerden; Hungerstreik, um die Änderung einer bestimmten Situation zu erzwingen.

Es liegt wohl am Zeitgeist, dass die Begriffe Sünde, Buße und Vergebung kaum noch vorkommen. Wenn „Sünde“ überhaupt vorkommt, dann meist in Verbindung mit dem Verzehr von Süßigkeiten oder beim Zuviel-Essen. Aber vielleicht ändert sich dies: In der letztjährigen Fastenzeit erweckte der „Spiegel“ mit einem Artikel von Matthias Matussek über die „Macht der Sünde“ diesbezüglich neue Aufmerksamkeit. Siehe dazu meinen Beitrag auf der Seite „Freude am Glauben“: >>>“Mit Jesus wird es gelingen“. Papst Benedikt bestätigt das ‚Nichtreden‘ von der Sünde, wenn er sagt: „Viele akzeptieren nicht die Rede von der Sünde. Und dies sei auch verständlich, denn ein Sündenbewußtsein könne es nur geben, wenn man eine religiöse Weltsicht und ein entsprechendes Bild vom Menschen habe. Gott stelle sich gegen die Sünde, so der Papst, und habe mit der Menschwerdung seines Sohnes die Menschheit von der Herrschaft Satans befreit, der die Ursache und der Grund alles Bösen ist.“

Also, Gott hat bereits alles für unser Heil getan. Das entbindet uns aber nicht von der Notwendigkeit, unsere Sünden zu erkennen, zu bekennen und um Verzeihung zu bitten. Vor allem sollen wir uns vom lebendigen Wort Gottes nähren. Jesus sagt dem Versucher in der Wüste: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt“ (Mt 4,4).

Das Fasten – in welcher Form auch immer – besteht im Kern darin, uns innerlich von all den Dingen zu lösen, die uns zu sehr in ihren Bann ziehen, wie bestimmte Gewohnheiten, die mitunter zwanghaft, aber verzichtbar sind. Dann werden wir freier für das Gespräch mit Gott, für Werke der Nächstenliebe und können in Freude die Auferstehung an Ostern feiern. – Heinz Josef Ernst

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Warum gerade zu Weihnachten schreiben?

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Es gibt kein Fest im Jahr, zu dem so viele Menschen das Bedürfnis haben, jemanden zu schreiben und gute Wünsche zu übermitteln, wie zu Weihnachten. Dies, obwohl jeder Zweite nicht weiß, was da eigentlich gefeiert wird und warum Geschenke gekauft werden. >>>Siehe dazu meinen Beitrag: „Weihnachten – eine ungeheuerliche Revolution“ vom 11.12.2010.

Für die meisten ist es ein Familienfest, verbunden mit dem obligatorischen Weihnachtsbaum, gutem Essen und Trinken. Auch im Geschäftsleben werden – wie zu keinem anderen Fest – Gruß- und Dankbriefe an Geschäftspartner geschrieben und Geschenke versandt. Es gibt sogenannte Weihnachtsfeiern mit nicht weihnachtlicher Musik und mehr oder weniger „leichter“ Unterhaltung. Aber ist das ein Grund, Weihnachten selbst als ein „Fest der Sünde“ zu bezeichnen, wie es eine Organisation radikaler Muslime in London behauptet?

Wie die Tageszeitung „Daily Mail“ berichtet, listen die Organisatoren in einer Plakataktion „die zwölf Sünden von Weihnachten“ auf. Das Fest sei mitverantwortlich für Alkoholmissbrauch, Promiskuität, Vergewaltigung, häusliche Gewalt, Pädophilie und Vandalismus. Eine weitere Beleidigung sei die „behauptete Botschaft“ von Weihnachten, dass „Gott einen Sohn hat”.

Wie auch von Sekten praktiziert, versuchen islamische Gruppen die Verfehlungen anderer für ihre Mission zu nutzen und argumentieren dabei unredlich; denn gesündigt wird das ganze Jahr über, wobei der islamische Bereich keine Ausnahme bildet. Nicht das Fest ist verantwortlich für die Sünde, sondern der Unglaube eines großen Teils der Bevölkerung.

Dann wird das islamisch-koranische Unverständnis gegenüber der Gottessohnschaft Jesu Christi kundgetan: Die „Behauptung“ dieser Sohnschaft sei eine „Beleidigung“. – Wer wird denn damit beleidigt? – Dass Muslime stets die leicht Beleidigten sind, erleben wir täglich. Ich denke hier nicht nur an den Karrikaturenstreit, der schon unschuldige Opfer gefordert hat, sondern an die häufigen Blasphemievorwürfe wie zum Beispiel in Pakistan, bei denen die Angeklagten selbst nach erfolgtem Freispruch noch bedroht sind und sich verstecken müssen.

Dagegen steht die Dreistigkeit des Initiators der Anti-Weihnachten-Kampagne in London, der 27jährige Abu Rumaysah: „Es macht mir nichts aus, wenn ich Christen dadurch beleidige: Weihnachten ist eine Lüge, und als Muslime haben wir die Pflicht, diese anzuprangern.“ Diese Haltung dokumentiert den absoluten Wahrheitsanspruch des Islam. Abu Rumaysah und andere missionarisch tätige Muslime können bei uns im Westen die Religionsfreiheit genießen, ohne Übergriffe befürchten zu müssen.

Aber, muß sich ein Christ überhaupt „beleidigt“ fühlen? Sein Glaube sollte durch eine solche Kampagne nicht ins Wanken kommen. Die Heilige Schrift sagt uns, dass derjenige, der den Sohn leugnet, auch den Vater nicht hat (1. Johannesbrief 2,23). Also: Vater und Sohn sind im Heiligen Geist untrennbar verbunden. Das ist unser Glaube, der auf dem Zeugnis der Apostel und der Heiligen Schrift beruht. Gott selber hat dies bei der Taufe Jesu im Jordan bezeugt: „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe.“ – Heinz Josef Ernst

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Es gibt keinen „Fußball-Gott“

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Immer wieder hört man im Fußballstadion oder auch von TV-Sprechern den Begriff “Fußball-Gott”. Aber es gibt bekanntlich nur einen Gott, bei dem sich Fußballspieler nach dem Spiel durch Bekreuzigen und andere Gesten bedanken. Für gläubige Christen ist dies der Gott und Vater Jesu Christi, dem alleinigen Erlöser und Retter der Welt.

Die andere Frage ist, ob für den Sieg der eigenen Mannschaft gebetet wird oder werden sollte. Dies würde natürlich den Charakter der angeblich „Schönsten Nebensache“ noch mehr verändern. Bei der Fußball-WM geht es ja nicht nur um die Ehre bereits hochbezahlter Profis, als Nationalspieler für ihr Land antreten zu dürfen, sondern auch um stattliche Prämien. Dabei profitiert der Spieler bereits durch den Anstieg seines Marktwertes aufgrund eines erfolgreichen Mitwirkens. – Wenn nun beide Mannschaften um den Sieg beten: Für welche soll der Herr Partei ergreifen?

Der Tübinger Theologe und Sozialethiker Dietmar Mieth, der sich mit dem Phänomen Fußball und seinen Strukturen beschäftigt hat, sagt: „Also, ich würde nicht für die Nationalmannschaft beten, weil ich das für ein säkulares Ereignis halte. Ich würde der Nationalmannschaft alles Gute wünschen, aber ich denke, man sollte nicht Gott in das Fußballspiel hineinziehen.“

Gebetet werden kann nach meiner Auffassung dafür, dass sich alle Verantwortlichen auf den eigentlichen Stellenwert des Fußballs besinnen, dass die Ziele zwar formuliert, Trainer und Spieler aber nicht einem übertriebenen Druck ausgesetzt werden. Fairness: Auch hier gilt die Goldene Regel: Was du nicht willst, das man dir tu, das füg‘ auch keinem anderen zu. Ich denke, dass viele Spieler dies ähnlich sehen und danach handeln.

Es ist positiv, wenn dem Fußball der „religiöse Touch“ genommen wird, den ihm manche Kirchenvertreter in Predigten oder durch spezielle Gottesdienste anheften. Fußball hat viele Facetten: Er fördert eine Art (positiven) Patriotismus wie anläßlich der WM, der sich u.a. in den schwarz-rot-gold beflaggten PKW’s widerspiegelt. Er kann aber im normalen Fußball-Alltag zu Ausschreitungen verleiten (was ich nicht dem Fußball selbst anlaste). Er fördert die zwanglose Kommunikation unter den Anhängern, bedingt durch eine gemeinsame, ideologiefreie Identifikation mit der eigenen Mannschaft. Der Fußball bleibt – unabhängig von allen Bewertungen – ein Massenphänomen – siehe weltweite TV-Einschaltquoten und massenhafte Teilnahme beim „Public viewing“. Was eigentlich macht die Magie des runden Leders aus? Was bringt viele Zuschauer dazu, so ausgiebig zu feiern, als ob sie damit das Wichtigste im Leben gewonnen hätten? – Der FIFA-Präsident Josef Blattner soll vor einigen Jahren über den Fußball als „größte Religion“ gesprochen haben. Anmerkung: Dann wäre er selbst quasi der bedeutendste „Papst“ …

Zum Thema Papst: Der Vorgänger Benedikt XVI., Johannes Paul II, hat den Fußball „als die schönste Nebensache“ bezeichnet. Eine Nebensache sollte nicht zu einer Hauptsache werden. Und schön ist diese Nebensache nur bei Fair Play und weniger Kommerz. – Heinz Josef Ernst

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Nigeria: Christliche Studentin brutal ermordet

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  • Katar: Wie steht’s mit den Menschenrechten?
    Deutschlands neue Energie-Freunde: https://t.co/pHMdOdw5rX— Heinz Josef Ernst (@ernesto4711) April 1, 2022 The post Katar: Wie steht’s mit den Menschenrechten? first appeared on Für die Menschenrechte.

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