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“Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will…”

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Ein Betrachtung zur frohen Botschaft nach Markus (Mk 8,27-35)

Jesus fragt seine Nachfolger: “Für wen halten mich die Menschen? Die Antwort: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija, andere für sonst einen der Propheten. Da fragte er sie: “Ihr aber, für wen haltet ihr mich?”

Nachdem Petrus Jesus als den Christus (=Messias) bekennt, belehrt Jesus die Seinen: “Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohepriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er muss getötet werden und nach drei Tagen auferstehen.” Und er redete mit Freimut darüber.

Das war doch zu viel für Petrus: “Das darf nicht geschehen”, wies er Jesus zurecht. Petrus meinte es gut. Aber Jesus reagiert schroff: “Tritt hinter mich, du Satan! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.” Dazu gibt es Parallelen in kirchlichen Gremien, wie aktuell beim Synodalen Weg. Wenn nicht Gottes Gebote, die Heilige Schrift und die gültige Überlieferung Priorität haben, sondern die sogenannte Lebenswirklichkeit der Menschen und sonstige zeitgeistige Strömungen, dann ist dieser Weg ein Irrweg, der zum Scheitern verurteilt ist.

Ja, die Nachfolge JESU verlangt Selbstverleugnung und Kreuztragen – das ist unpopulär, auch bei vielen Christen.

“Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es gewinnen.”

Schauen wir zum Beispiel auf ehemalige Muslime, die durch die Begegnung mit IHM zum Glauben an ihn als den Sohn Gottes kamen und immer wieder kommen. Sie wurden und werden von Mitgliedern ihrer Familie ausgestoßen und mit dem Tode bedroht. Sie haben nicht versucht, ihr Leben durch Widerruf ihrer Glaubens-Entscheidung für Christus zu retten, sondern Folter, Misshandlung, Ausgestoßen-Sein und Tod auf sich genommen. Sie haben das Leben gewonnen. HJE

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