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Papst Franziskus hat sich für konstruktive Kritik statt zerstörender Anklage in der Kirche ausgesprochen. Es gelte, dem Heiligen Pater Pio (1887 bis 1968) zu folgen: “Er  hat die Kirche so geliebt, wie sie war, und hat sie nicht mit Worten zerstört, so wie es jetzt Mode ist”, sagte das Kirchenoberhaupt im Vatikan. Es sei richtig, auf Schwächen hinzuweisen, dabei müsse aber immer auch die Liebe zur Kirche zum Ausdruck kommen. “Lebt wie Christen  und bezeugt, dass Liebe schöner ist als Hass, Freundschaft schöner als Feindschaft und die Brüderlichkeit zwischen uns allen schöner als Krieg”, so der Papst.

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Empfehlung wider besseren Wissens der Medizin

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Wider besseren  Wissens der Medizin pries Ex-Bischöfin Käßmann in der Münchner Frauenkirche die Pille als ein “Geschenk Gottes”. Dies veranlaßte die bekannte Kinder-und Jugendlichen-Psychotherapeutin und Buchautorin Christa Meves zu einem offenen Brief an den “Hausherrn” des Liebfrauen-Domes in München:
“Hochverehrter Herr Erzbischof Marx, die Anti-Baby-Pille unter dem Aufjauchzen der Zuhörerinnen als einen Höhepunkt des ökumenischen Kirchentages ausgerechnet im Münchner Dom ‘Unserer Lieben Frau’ als “ein Geschenk Gottes” zu bezeichnen – wie das Frau Ex-Bischöfin Margot Käßmann zustande brachte – ist eine unfassliche Beleidigung des christlichen Glaubens und ein skandalöser Affront gegen die katholische Kirche.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC der WHO)  hat bereits im Jahr 2005 die Pille nach langfristiger Einnahme als brustkrebserregend eingestuft. Dementsprechend boomt die Neuerkrankungsrate vom Mammakarzinom. Ebenso steigt das Risiko für die Erkrankung an einem Gebärmutterhalskrebs und an Leberkrebs. Die Pille hat auch eine früh-abtreibende Wirkung. Weitere schwerwiegende Risiken wie z. B. die Thrombosegefahr, der jüngst sogar zwei junge Frauen erlegen sind, sind lange schon bekannt. Alle diese Risiken werden aber trotz besseren Wissens in der Öffentlichkeit unzureichend verbreitet.

Hochverehrter Herr Bischof, Sie haben sich in jüngster Zeit sehr bemüht, die Wahrheit um die Enzyklika Humanae Vitae in den Vordergrund zu rücken und ihr, um der Wahrheit willen, Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Die provokante Äußerung von Frau Käßmann im Dom muss deshalb auch als ein direkter Angriff auf Ihre Bemühungen, verehrter Herr Erzbischof, verstanden werden. Es ist dringend angezeigt, der Unvereinbarkeit zwischen wissenschaftlicher Wahrheit, wie die katholische Kirche sie im Hinblick auf dieses Thema nachhaltig vertritt, und dem die Pille beschönigenden Mitlaufen in der EKD eindeutig und öffentlich entgegenzutreten.

Katholische Laien und Fachkräfte, die das Ausmaß des Unglücks in der Praxis hautnah erleben, können diese Aussage unmöglich hinnehmen!” – Christa Meves

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