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Knock – Ein Fingerzeig des Himmels

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Die zweite Fortsetzung des Berichts über die Kulturwallfahrt nach Irland führt uns heute zum Wallfahrtsort Knock, den wir am 11. Juli 2010 aufsuchten. Dazu ein Bericht über die Erscheinung vom 21. August 1879, als Ursprung der Wallfahrt (teilweiser Auszug aus dem „Leitfaden für Wallfahrer“):

Gegen 20 Uhr erschienen Unsere Liebe Frau*, der heilige Joseph und der Evangelist Johannes am Südgiebel der Pfarrkirche in Knock. *Maria, heilige Jungfrau und Mutter Jesu; Knock ist ein „Heiligtum unserer Lieben Frau“, siehe auch Münsterkirchen wie in Villingen und Freiburg (Münster unserer Lieben Frau, oder in Kurzform „Münster ULF“)

Maria trug ein weißes Gewand, das am Hals abschloß. Ihre Händen und Augen waren in einer betenden Haltung zum Himmel erhoben. Auf dem Kopf trug sie eine strahlende Krone, und oberhalb ihrer Stirn befand sich in der Krone eine wunderschöne Rose.

Zur Rechten Mariens stand der Heilige Joseph, das Haupt gesenkt und ihr leicht zugeneigt, als ob er ihr seine Achtung erweise. Auch er trug weiße Gewänder.

Zur Linken Mariens befand sich der Evangelist Johannes, gekleidet wie ein Bischof; in seiner linken Hand hielt er ein Buch, die rechte Hand war erhoben, als ob er predigte. Auch seine Gewänder waren weiß. Hinter den Figuren rechts in der Mitte des Giebels befand sich ein großer einfacher Altar. Darauf stand ein Lamm, das nach Westen schaute und hinter dem Lamm war ein großes Kreuz. Während der Dauer der Erscheinung schwebten Engel um das Lamm.

Für die Erscheinung, die vom himmlischen Licht umgeben war, gab es fünfzehn anerkannte Augenzeugen. Unter ihnen waren Männer, Frauen und Kinder in unterschiedlichen Altersgruppen. Sie alle beobachteten bei strömenden Regen zwei Stunden lang die Erscheinung, während sie den Rosenkranz beteten. Die Erscheinung wirkte so real, dass eine alte Frau, Brigid Trench, zum Giebel ging und versuchte, die Füße Mariens zu küssen. Bemerkenswert ist auch, dass weder der Giebel selbst, noch die Stelle auf dem Boden, über der die Erscheinung stattfand, nass geworden sein sollen.

Eine Untersuchungskommission, die 1879 binnen sechs Wochen vom zuständigen Erzbischof von Tuam, Dr. John MacHale, eingesetzt wurde, kam nach eingehender Befragung der Augenzeugen zu dem Befund, dass deren Aussagen „glaubwürdig und zufriedenstellend“ seien, die Erscheinung von der katholischen Kirche also anerkannt werde.

Die Veröffentlichung des Untersuchungsergebnisses in der Presse führte zu einem Andrang von Pilgern, vor allem aus Irland selbst, sowie von US-Amerikanern irischer Abstammung, von denen sich viele eine Heilung ihrer Krankheiten und Gebrechen erhofften. Der Pfarrer der Kirchengemeinde von Knock, Bartholomew Cavanagh, führte ab Oktober 1879 ein Tagebuch über die ihm berichteten Wunderheilungen.

Im Jahr 1936 kam eine weitere Untersuchungskommission nach Befragung der drei zu diesem Zeitpunkt noch lebenden Augenzeugen, die ihre Angaben von 1879 bestätigten, ebenfalls zu dem Ergebnis, dass deren Aussagen „aufrichtig und vertrauenswürdig“ seien. Eine der drei Zeugen, Mrs. O’Connell lag auf dem Totenbett, als sie unter Eid ihr Zeugnis ablegte; am Ende ihrer Aussage fügte sie hinzu: „Ich bin mir völlig im Klaren über alles, was ich gesagt habe und ich mache diese Aussage mit dem Wissen, dass ich jetzt zu Gott gehe.“

Einen Schub bekam die Bedeutung von Knock als Wallfahrtsort durch den seit 1963 dort wirkenden Monsignore James Horan. Auf sein Betreiben hin wurde eine neue Basilika als Wallfahrtskirche errichtet, ‘Our Lady Queen of Ireland’ genannt, die 10.000 Gläubige

Wallfahrtskirche Knock
'Our Lady Queen of Ireland'

fassen kann (siehe Foto). Die Umgebung der Kirche wurde auf die Abfertigung einer großen Zahl von Gläubigen ausgerichtet. Horan förderte auch die Errichtung des nahe gelegenen Flughafens Ireland West Airport Knock, der am 20. Mai 1986 in Betrieb ging, wodurch die Erreichbarkeit Knocks deutlich verbessert wurde.

30. September 1979. Johannes Paul II kam zum hundertsten Jahrestag als Pilger nach Knock. Knock war „das Ziel seiner Reise nach Irland“. Er wurde dort von 500.000 Pilgern begrüßt. 1993. Auch Mutter Teresa besucht Knock. Jährlich kommen 1,5 Millionen Pilger.

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