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Papst Franziskus hat sich für konstruktive Kritik statt zerstörender Anklage in der Kirche ausgesprochen. Es gelte, dem Heiligen Pater Pio (1887 bis 1968) zu folgen: “Er  hat die Kirche so geliebt, wie sie war, und hat sie nicht mit Worten zerstört, so wie es jetzt Mode ist”, sagte das Kirchenoberhaupt im Vatikan. Es sei richtig, auf Schwächen hinzuweisen, dabei müsse aber immer auch die Liebe zur Kirche zum Ausdruck kommen. “Lebt wie Christen  und bezeugt, dass Liebe schöner ist als Hass, Freundschaft schöner als Feindschaft und die Brüderlichkeit zwischen uns allen schöner als Krieg”, so der Papst.

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Pakistan: Minderheiten wird Fluthilfe verweigert

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Bei allen großen Spendenaufrufen, wie zuletzt für Haiti und jetzt für Pakistan, ist es zu empfehlen, nicht unbedingt den allgemeinen großen Spendentopf zu füllen. Das Problem liegt in der meist ungerechten Verteilung in den Empfängerländern, in denen Korruption herrscht und religiöse und ethnische Minderheiten bei der Hilfe ausgegrenzt oder benachteiligt werden. Wie bereits im Artikel “Pakistan: Gezielt und wirkungsvoll helfen” ausgeführt, “ist es in der islamischen Republik Pakistan in der jüngsten Vergangenheit zu mehreren schweren Übergriffen auf Christen aus religiösen Gründen gekommen. Die jetzt angelaufene internationale Hilfe soll alle Hilfebedürftigen erreichen, aber gerade die Christen in Pakistan werden es dabei sehr schwer haben. Es ist daher notwendig, ohne Aufhebens neben der großen Hilfe kleine lokale und regionale Initiativen zu unterstützen, die gezielt denjenigen helfen, denen von offizieller Seite nur zögerlich oder überhaupt nicht geholfen wird.”

Der Artikel in der Hindustan Times des Journalisten Ahmad Imtiaz aus der pakistanischen Stadt Karachi unter der Überschrift »Minorities denied flood relief in Pakistan« (»Minderheiten wird Fluthilfe in Pakistan verweigert«) bestätigt die Aussage im oben genannten Beitrag. >>> siehe auch: Floods and Minorities in Pakistan

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Gepostet von DW News am Dienstag, 8. September 2020

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