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Papst Franziskus hat sich für konstruktive Kritik statt zerstörender Anklage in der Kirche ausgesprochen. Es gelte, dem Heiligen Pater Pio (1887 bis 1968) zu folgen: “Er  hat die Kirche so geliebt, wie sie war, und hat sie nicht mit Worten zerstört, so wie es jetzt Mode ist”, sagte das Kirchenoberhaupt im Vatikan. Es sei richtig, auf Schwächen hinzuweisen, dabei müsse aber immer auch die Liebe zur Kirche zum Ausdruck kommen. “Lebt wie Christen  und bezeugt, dass Liebe schöner ist als Hass, Freundschaft schöner als Feindschaft und die Brüderlichkeit zwischen uns allen schöner als Krieg”, so der Papst.

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Unfaire Debatte im SWR-Nachtcafé am 24.01.14

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Wie in meinem Beitrag vom 15. Januar ausgeführt, sollte „Toleranz“ auch für Landesregierung und Befürworter des umstrittenen Bildungsplanes gelten.

Der Verlauf der Talkrunde am gestrigen Freitag zeigt, dass es eben an dieser Toleranz fehlt. Ines Pohl, Chefredakteurin der taz und verheiratet mit einer Frau, zu Stängle und Steeb: Wir können nicht tolerant sein gegenüber denen, die intolerant sind. Bedeutet: ‘Wenn Ihre Meinung nicht im Mainstream liegt, Sie also Homosexualität und Homoehe nicht als vollkommen gleichwertig betrachten, sind Sie intolerant.’ Dabei wollen oder können diejenigen, die immer Toleranz einfordern, nicht begreifen, dass sich Toleranz auf die Achtung eines jeden Menschen bezieht. Die Achtung eines Menschen schließt nicht aus, in der Sache eine andere Auffassung zu haben.

Nicht nur Frau Pohl zeichnete sich dadurch aus, Hartmut Steeb möglichst oft zu unterbrechen. Das eigentliche Anliegen der Petition kam viel zu kurz. Das Argument einer drohenden Indoktrinierung wurde damit abgeschmettert, dass die Veranlagung genetisch bedingt sei und es nur um die Toleranzfrage gehe.

Kultusminister Stoch versteht sich außerdem als der richtige Bibelausleger:

Er glaube an einen Gott der Liebe, der niemanden wegschicke. Die Interpretation des Evangeliums, wie sie bei Steeb und in der Petition zum Ausdruck komme, sei „menschenverachtend“.

>>>Lesen Sie mehr im Bericht von idea, einschließlich der Kommentare

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Gepostet von DW News am Dienstag, 8. September 2020

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