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Archiv der Kategorie: Menschenrechte

Islam-Expertin Schröter kritisiert Bätzing

Türkei: Islamisierung geht weiter

Tag für Tag mit Gott

Papst Franziskus hat sich für konstruktive Kritik statt zerstörender Anklage in der Kirche ausgesprochen. Es gelte, dem Heiligen Pater Pio (1887 bis 1968) zu folgen: “Er  hat die Kirche so geliebt, wie sie war, und hat sie nicht mit Worten zerstört, so wie es jetzt Mode ist”, sagte das Kirchenoberhaupt im Vatikan. Es sei richtig, auf Schwächen hinzuweisen, dabei müsse aber immer auch die Liebe zur Kirche zum Ausdruck kommen. “Lebt wie Christen  und bezeugt, dass Liebe schöner ist als Hass, Freundschaft schöner als Feindschaft und die Brüderlichkeit zwischen uns allen schöner als Krieg”, so der Papst.

Gewalt gegen Christen auch in Deutschland

Akuter Handlungsbedarf!

Kein Menschenrecht!

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Mehr Tote in der Wüste als im Mittelmeer

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Gedanken zum Weihnachtsfest 2015

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Der Geist der Wahrheit. In der Pfingstsequenz („Veni Creator Spiritus“), die Hrabanus Maurus (9. Jhdt) zugeschrieben wird, heißt es unter anderem: „Dich sendet Gottes Allmacht aus im Feuer und im Sturmes Braus; du öffnest uns den stummen Mund und machst der Welt die Wahrheit kund.

Welche Wahrheit ist hier gemeint? Jesus Christus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Im Johannes-Evangelium beschreibt Jesus die Aufgabe des Heiligen Geistes wie folgt: „Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch zur vollen Wahrheit führen. Dann wird er nicht von sich aus reden, sondern wird reden, was er hört, und das Zukünftige wird er euch verkünden. Er wird mich verherrlichen, weil er von dem Meinigen nehmen und euch verkündigen wird. Alles, was der Vater hat, ist mein. Deshalb habe ich gesagt: „Er nimmt von dem Meinigen und wird es euch verkünden.“ – Vater, Sohn und Heiliger Geist sind in Einheit – untrennbar!

Barmherzigkeit. Papst Franziskus hat das Heilige Jahr der Barmherzigkeit (vom 08.12.2015 bis 20.11.2016) ausgerufen. – Der Evangelist Lukas schreibt: „Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist. Richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet werden; verdammt nicht, und ihr werdet nicht verdammt werden. Gebt, so wird euch gegeben werden: ein gutes, zusammengedrücktes, gerütteltes, überfließendes Maß wird man euch in den Schoss geben; denn mit dem Maß, womit ihr messt, wird euch wieder gemessen werden.“ –

Wichtig ist hier: Barmherzig sein, wie der himmlische Vater; er liebt den Sünder, hasst aber die Sünde. Jeder, der zum Vater umkehrt, erfährt seine Barmherzigkeit. Uns seinen Kindern steht es nicht zu, zu richten. Wir sollen vielmehr Zeugnis geben von Gottes Liebe und Barmherzigkeit, in dem wir denen verzeihen, die uns Unrecht und Leid zugefügt haben. So wie zum Beispiel Susanne Geske den Mördern ihres Mannes öffentlich vergeben hat (2007 wurde Tilman Geske zusammen mit zwei Mitchristen in der Stadt Malatya/Türkei ermordet). Barmherzig sind wir auch, wenn wir nicht nur über die eigenen Fehler, sondern auch über die der anderen hinwegsehen und nicht nachtragend sind.

Meinungsfreiheit in Deutschland. Es gibt immer wieder Fälle, die die Artikel 18 und 19 der ‘Allgemeinen Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen vom 10.12.1948 berühren. In Idea-Spektrum Nr. 48 vom 25.11.2015 wird von einem Hausverbot für einen christlichen Referenten berichtet. Dies hatte ihm die Technische Hochschule Hannover nach Beschwerde eines Studenten erteilt. Wie der Referent – Winfried Borlinghaus – idea sagte, war als Hauptgrund angeführt worden, dass er der Evolutionstheorie keinen Alleinerklärungsanspruch einräume, sondern sie teilweise infrage stelle. Zum Hintergrund: Der von christlichen Studenten geführte Arbeitskreis „Wissenschaft und Weltanschauung“ hatte Borlinghaus gebeten, einen Vortrag zum Thema „Bionik – wie intelligent ist die Natur?“ zu halten. – Ferner hat laut Borlinghaus die Fachschaft Maschinenbau der Hochschule die Veranstaltung im sozialen Netzwerk Facebook öffentlich diffamiert und aufgerufen, sie nicht zu besuchen. – HJE

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Wieviel Zeit bleibt uns? – Gedanken am Osterfest 2015

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Der Herr ist wahrhaft auferstanden und er wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten; seiner Herrschaft wird kein Ende sein – so heißt es im großen Glaubensbekenntnis. Im letzten Buch der Bibel sagt der Herr: “Ja, ich komme bald!” (Apk 22,20) und bei Matthäus heißt es: “Wachet also, denn ihr wißt nicht, an welchem Tag euer Herr kommt….darum seid bereit, denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, wo ihr es nicht vermutet.” Dies bekräftigt der Apostel Paulus im ersten Brief an die Thessalonicher: “Über die Zeiten und Stunden aber, Brüder, brauche ich euch nicht zu schreiben. Ihr wißt ja selber genau, dass der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht…” – Und er weist dann darauf hin, dass wir einander und allen Menschen Gutes tun sollen.

Die Frage, die sich mir am diesjährigen Osterfest wieder stellt, heißt: “Wieviel Zeit bleibt einem jeden von uns, Gutes zu tun? Können wir es uns als Nachfolger unseres Herrn Jesus Christus erlauben, marginale Dinge zu tun?” In einer Osternachtspredigt wurde die Frage gestellt, ob wir angesichts des brutalen Vorgehens von ISIS, Boko Haram und anderen islamistischen Terrororganisationen überhaupt freudig Ostern feiern können. Ja, dies sollten wir, auch wenn uns dies aufgrund der jüngsten Anschläge wie zum Beispiel auf auf zwei Kirchen in Pakistan und auf christliche Studenten in Kenia nicht wirklich gelingt. –

Ist es aber genug, wenn wir um den allgemeinen Weltfrieden beten, oder für den Frieden “zwischen den Religionen”? Denn es ist offenkundig, dass allgemeine Friedensgebete kaum etwas bewirken, was wohl mit mit den Aussagen Jesu erklärbar ist: ”…Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Gebt acht, Erschreckt nicht! Denn es muß so kommen, aber es ist noch nicht das Ende… dann werden sie euch der Drangsal überliefern und euch töten. Und ihr werdet von allen Völkern gehaßt werden um meines Namens willen…”

Wir dürfen aber nicht in Schockstarre verfallen oder resignieren! Der Herr erwartet unser Tun! Dies wird deutlich in seiner Rede über das Jüngste Gericht: Was wir einem der geringsten seiner Brüder getan haben, haben wir ihm getan, und was wir dem Geringsten nicht getan haben, haben wir IHM nicht getan: Hungrige speisen, Durstige tränken, Fremde aufnehmen, Nackte bekleiden, Gefangene im Gefängnis besuchen (oder sie befreien helfen) – siehe Matthäus 25. Mit anderen Worten: Wir sollen uns für Menschenrechte einsetzen, die gleichzeitig Gottesrechte sind: Gefangene befreien, humanitäre Hilfe leisten! Wenn wir das tun, können wir mit Paulus sagen (1. Thess 5,16): “Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, bei allem sagt Dank! – HJE

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Abtreibung – ein Menschenrecht?

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Gibt es ein Recht auf Abtreibung? Die Vorsitzenden der Christdemokraten für das Leben (CDL), der Juristen-Vereinigung Lebensrecht (JVL) und der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) haben gemeinsam ein Buch herausgegeben, das sich gegen den Versuch stemmt, Abtreibung als ein Menschenrecht zu deklarieren. Die überarbeitete und aktualisierte Neuauflage ist im SINUS-Verlag seit dem 16.6.2014 zu bestellen!.
Kommen Menschenwürde und das Recht auf Leben Kindern schon vor ihrer Geburt zu? Internationale Organisationen propagieren ein “Menschenrecht auf Abtreibung”. Von UNO und EU gefördert, bieten sie die Tötung Ungeborener weltweit an, angeblich im Interesse der “reproduktiven Gesundheit” der Frauen und ihres Selbstbestimmungsrechts.
Die in diesem Buch gesammelten Beiträge setzen sich aus der unterschiedlichen Perspektive sachkundiger Autoren mit dieser Propaganda und Praxis kritisch auseinander. Sie zeigen ihre verhängnisvollen Folgen für die Frauen, die Familien wie für die Gesellschaft auf und beleuchten die Rolle der Ärzteschaft sowie der Medien.
Büchner/Kaminski/Löhr (Hrsg.),  “Abtreibung.  Ein neues Menschenrecht?”
Mit Beiträgen von: Rainer Beckmann, Bernward Büchner, Maria Grundberger, Dr. med. Claudia Kaminski, Sophia Kuby, Dr. med. Peter Liese, Alexandra M. Linder, Mechthild Löhr, Martin Lohmann, Prof. Dr. med. Giovanni Maio, Univ.-Prof. Dr. iur. Katharina Pabel, Prof. Dr. Manfred Spieker. SINUS-Verlag, 262 Seiten; ISBN 978-3-88289-812-5
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Fürbitten zur „Woche für das Leben“ ab 3. Mai 14

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Die Christdemokraten für das Leben (CDL) weisen auf den Beginn der jährlichen ökumenischen „Woche für das Leben“ am Samstag, 3. Mai hin. Sie endet am 10. Mai 2014.

Eröffnet wird sie am 3. Mai, 11.00 Uhr, im Erfurter Mariendom durch einen Ökumenischen Gottesdienst. Das Motto ist „Herr, Dir in die Hände“. Die Leitung haben Bischof Norbert Trelle (Hildesheim), stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, und Landesbischof Jochen Bohl, stellvertretender Ratsvorsitzender der EKD.
Im Anschluss daran findet um 13.00 Uhr im ComCenter Brühl, Mainzerhofstr. 10, Erfurt, eine Podiumsdiskussion statt zum Thema „Darf ich sterben – muss ich leben?“ mit Landesbischof Jochen Bohl, Bischof em. Dr. Joachim Wanke, Prof. Dr. Udo Reiter und Dr. Manfred Lütz.
Die alljährliche „Woche für das Leben” haben die Christdemokraten für das Leben (CDL) zum Anlass genommen, eine Vielzahl ökumenischer Fürbitten für den Schutz des menschlichen Lebens unter der Überschrift: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben…“ (Joh 10,10) von jungen Christen formulieren zu lassen, die im neuen Fürbitten-Heft auf der CDL-Homepage zu finden sind. Damit soll – über die jeweilige „Woche für das Leben“ hinaus – ein zusätzlicher Beitrag geleistet werden, dass die Menschen in christlichen Gemeinden und Gemeinschaften – häufiger als bisher – die große Bedrängnis von Frauen, Männern und Familien in krisenhaften Lebenssituationen, sei es am Lebensanfang oder am Lebensende, zum gemeinsamen Gebetsanliegen machen.
Dazu meine Anmerkung/Ergänzung: Wie bereits gestern in unserer Villinger Gebetsstunde „für das Leben“ ausgeführt, zählen zu den Menschen in großer Bedrängnis auch alle, die aus religiösen, politischen oder rassistischen Gründen bedrängt, verfolgt und ermordet werden. Ich empfehle dazu regelmäßig auf die Webseite des IGFM-Arbeitskreises „Religionsfreiheit weltweit – Hilferufe von Glaubensgefangenen“ zu gehen. – HJE

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Nordkorea: Flüchtlinge von Folter und Todesstrafe bedroht

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Peking/Pjöngjang. Die südkoreanische Präsidentin Park Geun-hye hat am Montag Nordkorea aufgefordert, die Sicherheit von nordkoreanischen Flüchtlingen zu garantieren, die China kurz zuvor in das stalinistische Nordkorea abgeschoben hat. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) weist darauf hin, dass den Flüchtlingen in Nordkorea Folter und Tod drohten und die Volksrepublik China durch die Abschiebung bindendes Völkerrecht missachte. „Südkorea nimmt jeden nordkoreanischen Flüchtling auf. Chinas Abschiebepraxis ist nicht nur völlig unnötig, sie ist ein Verbrechen! Die Vereinten Nationen dürfen dazu nicht schweigen,“ betonte IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

Anlass für die offene Intervention der südkoreanischen Regierung war die Auslieferung von neun jugendlichen Nordkoreanern an China durch Laos. Laos hatte nach Angaben der IGFM bisher Flüchtlingen aus Nordkorea den Transit nach Südkorea ermöglicht und galt als Etappenziel einer der wenigen möglichen Fluchtrouten.

Die Volksrepublik Nordkorea leidet durch ihre staatlich gelenkte Misswirtschaft vor allem seit Anfang der neunziger Jahre unter immer größeren Versorgungsproblemen, die in eine der größten Hungerkatastrophen des 20. Jahrhunderts mündeten. Allein zwischen 1994 und 1998 sind rund 2-3 Millionen Menschen an Hunger und den Folgen von Unterernährung gestorben. Menschen flüchten nach China, um Nahrung und Arbeit zu finden und um vor dem Terror des Regimes zu fliehen. Die Gesamtzahl der Flüchtlinge ist unbekannt. Viele versuchen innerhalb der koreanischen Minderheit in der Volksrepublik China unterzutauchen. Andere wagen die weitere Flucht über Laos und Thailand nach Südkorea. Inzwischen lebten rund 23.000 Nordkoreaner im demokratischen Südkorea.

China bricht Völkerrecht. Die IGFM kritisierte die chinesische Regierung scharf. China breche als Mitglied des Weltsicherheitsrates seit Jahrzehnten systematisch bindendes Völkerecht und Menschenrechtsverträge. Unter anderem die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und die Anti-Folterkonvention, so die IGFM weiter.

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Einladung zur Ausstellung “Märtyrer und verfolgte Christen im 20./21. Jhdt”

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Villingen. Die Arbeitsgruppe VS der „Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte“ (IGFM) lädt zu einer zweigeteilten Ausstellung mit dem Thema: „Märtyrer und verfolgte Christen im 20./21. Jahrhundert“ ein. Sie beginnt am 17. März von 11 bis 18 Uhr in der Christlichen Gemeinde, Lantwattenstraße 4. Die weiteren Öffnungszeiten: Montag, 18. März bis Freitag, 22. März, jeweils von 9 bis 14 Uhr, außer Dienstag, 19. März.

Es werden Porträts einer Reihe von ermordeten Christen vorgestellt: Die einen mussten ihr Leben beim Engagement für die Menschenrechte lassen, die anderen starben wegen ihres Zeugnisses für Jesus Christus. Neben den ausgestellten Einzelporträts mit Informationsmaterial wird für Gruppen eine Powerpoint-Präsentation angeboten.

Der zweite Teil der Ausstellung beginnt am Palmsonntag, 24. März von 11 bis 18 Uhr in der Heilig-Kreuz-Pfarrei, Hochstraße 34 und ist – mit Ausnahme von Karfreitag – bis Ostersonntag geöffnet. Die Öffnungszeiten: 25. bis 27. März: jeweils von 15 bis 19 Uhr; 28. März (Gründonnerstag) von 15 bis 19.45 Uhr,  30. März (Karsamstag) 15 bis 18 Uhr, und am 31. März (Ostersonntag) nach der Auferstehungsfeier  bis ca. 10 Uhr.

Die Verfolgung im 21. Jahrhundert erfolgt mit Wissen, im Auftrag oder durch Mitwirkung von Regierungen, als auch durch nichtstaatliche Akteure. Bis zu zehn Prozent der gut zwei Milliarden Christen weltweit leiden darunter. Schon früh wurde daher seitens der IGFM die ‚Stephanus-Stiftung für Verfolgte Christen‘ gegründet, die diese Ausstellung gefördert hat.

Der Eintritt ist frei – freiwillige Spenden werden zugunsten Verfolgter eingesetzt. Interessenten zur Mitarbeit in der IGFM-Arbeitsgruppe VS sind willkommen. – HJE

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Ägypten: Wieder gewaltsame Ausschreitungen gegen Christen

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Am 30. Januar 2013 wird Präsident Mursi auf Einladung des Bundeskanzleramtes nach Berlin kommen. Er ist der wichtigste Repräsentant eines Staates, in dem Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind. Dazu eine IGFM-Mitteilung vom 23.01.2013:

Marashda / Frankfurt am Main. Gewaltsame Ausschreitungen in der überwiegend von Christen bewohnten oberägyptischen Ortschaft Marashda sorgen bei der koptischen Minderheit Ägyptens für Bestürzung und Verzweiflung. Ein Mob aus über 2.000 Muslimen wütete am vergangenen Freitag und Samstag, plünderte, zerstörte und brandschatzte Häuser, Geschäfte und zahlreiche Autos. Auch wurden die Scheiben einer örtlichen Kirche eingeschlagen und das Kreuz beschädigt.

Die IGFM lobte die mäßigenden Aufrufe eines örtlichen Imams und das schnelle Einschreiten der Polizei. Gleichzeitig forderte die IGFM strafrechtliche Verfahren gegen die Gewalttäter. Die Behörden dürften nach dem Ende der Plünderungen nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

Ausschreitung gegen Kopten nach angeblichem Kindesmissbrauch.  Hintergrund für die Gewalt waren unbestätigte Gerüchte, ein 55-jähriger Kopte hätte ein 6-jähriges muslimisches Mädchen missbraucht. Nachdem der Beschuldigte sich – laut Aussage ägyptischer Kopten zu seiner eigenen Sicherheit – der Polizei gestellt hatte, griff der Mob die örtliche Polizeistation an. Die Polizisten waren gezwungen, Verstärkung anzufordern und verhafteten insgesamt mindestens zehn muslimische Gewalttäter, von denen einige versucht hatten, eine Kirche niederzubrennen.

„Keine Straflosigkeit für Übergriffe auf Kopten!“ IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin fordert: „Die Ermittlungen gegen den 55-jährigen Kopten laufen. Es müssen aber auch Ermittlungen gegen diejenigen eingeleitet werden, die über zwei Tage Häuser, Geschäfte und Autos zerstört und die Christen des Ortes in Angst und Schrecken versetzt haben. Der ägyptische Staat muss deutlich machen: Christen und Muslime haben den gleichen Anspruch auf staatlichen Schutz. Es darf keine Straflosigkeit bei Gewalt gegen Minderheiten geben!“

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Alle Arbeitslager auflösen! China, Nordkorea und Vietnam im Visier

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Bei der heutigen Pressekonferenz zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Berlin ging es neben Nordkorea (siehe: „Tag der Menschenrechte: Nordkorea im Fokus“) auch um China und Vietnam: „Arbeitssklaven im weltgrößten Lagersystem der Erde zahlen mit ihrer Freiheit, ihrer Gesundheit, mit Blut und Tränen für Schnäppchenpreise in Deutschland“. Durch ihre Ausbeutung im sogenannten Laogai würden auch „die Hungerlöhne“ bezahlter chinesischer Arbeiterinnen und Arbeiter in der Volksrepublik unterboten und konkurrenzlos niedrig gehalten. Die IGFM prangerte heute die Praxis der „Umerziehung durch Arbeit“ an und forderte die Bundesregierung auf, sich für die Auflösung aller Lager einzusetzen. Die Volksrepublik habe den deutsch-chinesischen Rechtsstaatsdialog ad absurdum geführt, beklagte die IGFM. Die Laogai-Resolution des deutschen Bundestages dürfe nicht weiter ignoriert werden. Der Tag der Menschenrechte sei der passende Anlass dafür, im Verhältnis zur Volksrepublik ein neues Kapitel aufzuschlagen.

Die Praxis der „Umerziehung durch Arbeit“ hat sich nach Ansicht der IGFM „im Kern seit Mao nicht geändert“. Hinter dem Lächeln der neuen Parteiführung würden „Menschen ohne Anklage, ohne Gerichtsverfahren, ohne eine Möglichkeit zur Verteidigung oder Berufung per Verwaltungsbeschluss zu Lagerhäftlingen“, kritisierte IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin. Andersdenkende würden so systematisch mundtot gemacht. Der Machterhalt der KP Chinas sei der eigentliche Daseinszweck des Lagersystems. Erst am 9. Oktober hatte der Direktor der Zentralkommission für Justizreform, Jiang Wei, auf einer Pressekonferenz in Peking freimütig erklärt, diese Praxis spiele „eine wichtige Rolle, um unsere gesellschaftliche Ordnung zu bewahren“. Alle Versprechungen Pekings zu Reformen zum Schutz der Menschenrechte seien bisher bitter enttäuscht worden. Die Volkrepublik hat ihre Glaubwürdigkeit restlos verspielt.

„Laogai“: Weltgrößtes Lagersystem – millionenfache Ausbeutung.  „Deutschland darf nicht weiter durch Schweigen und Desinteresse Mitschuld am Elend von Millionen Lagerhäftlingen auf sich laden!“, appelliert die IGFM an alle Parteien des Bundestages. Chinesische Polizeidienststellen könnten ohne Richter und Anwälte Bürger der Volksrepublik China „administrativ“ für bis zu vier Jahre in Zwangsarbeitslager „zur Umerziehung“ einweisen. Im System der Zwangsarbeitslager, dem „Laogai“ Komplex, seien heute rund 1.000 Haftanstalten identifiziert. Schätzungsweise vier Millionen Menschen werden gegenwärtig darin zur Zwangsarbeit gezwungen, sieben Tage die Woche, bis zu mehr als 16 Stunden am Tag. Der IGFM liegen über 1.000 Berichte über Folter mit Todesfolge in chinesischen Haftanstalten und Umerziehungseinrichtungen vor.

Chinesische Regierung behindert Aufklärung der Ausbeutung. Die IGFM prangert an, dass die Behörden der Volksrepublik China diese Verbrechen nicht nur herunterspielten, sondern „hartnäckig und konsequent die Aufklärung von Zwangsarbeit behindern“. Vertreter und selbst Sprecher von Behörden verweigerten Auskünfte und Stellungnahmen. Polizei und Geheimdienst bedrohten Chinesen, die nach Informationen zu Zwangsarbeit und zum Lagersystem suchten, und Fachleute der IGFM erhielten keine Visa, um vor Ort recherchieren zu können.

Rechtsstaatsdialog ad absurdum geführt. Die IGFM betont, dass diese Praxis „himmelschreiend“ völkerrechtlich bindende Menschenrechtsverträge verletze. Dennoch seien die Machthaber der Volksrepublik nicht gewillt, ihr Lagersystem aufzulösen. Folter sei nach chinesischem Recht zwar formell verboten, „sie wird in der Volksrepublik aber systematisch und mit unfassbarer Grausamkeit gegen Andersdenkende eingesetzt“, erläutert IGFM-Vorstandssprecher Lessenthin weiter, z.B. gegen Menschen, die sich gegen Korruption wehrten, für Arbeitnehmerrechte einträten oder gegen Angehörige der buddhistischen Meditationsschule Falun Gong und muslimische Uiguren.

„Deutschland muss Druck machen.“ Inzwischen gibt es Firmen, die selbst in Nordkorea produzieren lassen. Doch die Hoffnung, der Handel mit demokratischen Staaten würde auch zu einer demokratischen Öffnung und zum Schutz der elementaren Menschenrechte führen, hat sich nach Einschätzung der IGFM bisher nirgends erfüllt. „Internationale Abkommen alleine reichen nicht. Deutschland, als einer der wichtigsten Handelspartner Chinas, muss Druck machen.“ Die Volksrepublik verbiete freie Gewerkschaften und gehe gegen streikende Arbeiter sogar mit Soldaten vor. Arbeiterinnen und Arbeiter, die menschlichere Arbeitsbedingungen fordern, werden durch Lagerhaft zum Schweigen gebracht. „Die Arbeitslager sind so auf doppelte Weise ein Angriff auf die Rechte von Arbeitnehmern: Durch Lohndumping und durch die permanente Drohung, per Verwaltungsbeschluss vollends zum Sklaven zu werden“, erläutert die IGFM.

Vietnam: Exporterlöse für die Volksarmee. Auch in der Sozialistischen Republik Vietnam ist Zwangsarbeit in Gefängnissen und Umerziehungslagern ein lukratives Geschäft – gerade für den Staat, auch wenn Zwangsarbeit gesetzlich verboten ist. Unter dem Vorwand der „Umerziehung durch Arbeit“ produzieren Gefangene Kunsthandwerk oder bearbeiteten   Agrarprodukte. Allein der Export von Cashewnüssen bringt Vietnams Staatskasse jährlich 1,5 Milliarden US Dollar ein. Das Gefangenenlager Z30A Xuan Loc in der südvietnamesischen Provinz Dong Nai ist nach Angaben der IGFM mit seinen rund 7.000 Insassen eine der Hauptproduktionsstätten von Cashewnüssen der Export-Firma Thanh Binh, einer Firma im Besitz der Vietnamesischen Volksarmee.

Durch Zwangsarbeit erblindet – Kampagne gegen „Blut-Cashewnüsse“. Mehrere ehemalige politische Gefangene berichteten der IGFM, dass sie dazu gezwungen wurden, täglich bis zu 32 kg Cashewnüsse zu bearbeiten. Wenn sie das Produktionsziel nicht erreichten, wurden sie unter anderem mit Isolationshaft bestraft. Das Brechen der Schale von Cashews kann wegen des dabei austretenden toxischen Öls Cardol zu schweren Hautverätzungen führen. Die meisten Gefangenen, die mit Cashews arbeiten müssen, tragen Narben am Gesicht, an den Händen oder Armen. Einige verloren durch Verätzungen sogar ihr Augenlicht. 

Die IGFM hat aus diesem Grund eine Boykott-Kampagne gegen Blut-Cashewnüsse mit ins Leben gerufen und eine “Weiße Liste” von Firmen in Deutschland veröffentlicht, die eine Zertifizierung für die unbedenkliche Herkunft ihrer Cashews vorlegen konnten. Namhafte Firmen beteiligen sich an der Aktion, wie z.B. Alnatura und tegut – andere bedeutende Firmen wollten oder konnten die Herkunft ihrer Produkte nicht dokumentieren.

>>>Mehr Infos zur Kampagne gegen Blut-Cashewnüsse

>>>Weitere Informationen zum Lagersystem der Volksrepublik China

>>>Facebook-Seite der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte

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Wie der Einsatz für Gefangene und Verfolgte Früchte trägt

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Der wegen “Abfall vom Islam” zum Tode verurteilte iranische Pastor Youcef Nadarkhani kam am 8. September 2012 frei, nachdem die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) über 60.000 Unterschriften gesammelt und viele Christen für die Freilassung gebetet hatten.

Das Villinger IGFM-Team nimmt dies – in Kooperation mit der Christlichen Gemeinde Lantwattenstr. Villingen – zum Anlass, am 27. Oktober 2012 (20 Uhr, Gemeindezentrum, Lantwattenstr. 4, 78050 VS-Villingen) einen Vortrag mit Gesprächsrunde anzubieten: “Einsatz für Opfer religiös motivierter Gewalt am Beispiel von Pastor Youcef Nadarkhani”. Zuvor gibt es von 9 bis 15 Uhr einen Info-Stand mit Mahnwache in der Villinger Fußgängerzone. >>>Download Flyer

Referentin ist die aus dem Iran stammende Pastorin Mahin Mousapour; sie wird auch auf die Situation der bedrängten Hauskirchengemeinden in ihrem Heimatland eingehen, deren Mitglieder ehemalige Muslime sind. Frau Mousapour lebt seit 25 Jahren in Deutschland und leitet eine Gemeinde ehemaliger Muslime in der Nähe von Frankfurt am Main.

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Pakistan: Christ zum Tode verurteilt

Asif Pervaiz, a garment factory worker, had been accused by his supervisor of sending defamatory comments about the Muslim Prophet Muhammad to him via text message.

Gepostet von DW News am Dienstag, 8. September 2020

Eine weitere Enteignung…

Taizélied: Nada te turbe – Gott allein genügt

Quovadis, kath. Kirche in Deutschland?

Ein Konflikt, der auch Deutschland erreicht hat

Das zweite Gebot…

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Ein wichtiges Urteil…

Nicht von “Außerirdischen”

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Nigeria: Rache an Unschuldige

Evolution? Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde

266400 KM h – Unfassbar!

Widerstand gegen neuartige, bibelwidrige Segnungsgottesdienste

Applaus auf dem Kirchentag – “Die Menschen tauschten die Wahrheit Gottes gegen die Lüge”

Überfällig!

RSS Ein neues Pfingsten – Freude am Glauben

RSS Für die Menschenrechte – Arbeitsgruppe VS

  • Abkommen Vatikan-China in der Kritik
    IGFM ist besorgt und fordert Veröffentlichung des Vatikan/China-Abkommens https://t.co/JfTwJ32320— Heinz Josef Ernst (@ernesto4711) August 13, 2020 The post Abkommen Vatikan-China in der Kritik first appeared on Für die Menschenrechte.

Unmenschlich!

Jesus ist Herr, König der Könige

Peter Hahne mit der zeitlosen Botschaft