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Papst Franziskus hat sich für konstruktive Kritik statt zerstörender Anklage in der Kirche ausgesprochen. Es gelte, dem Heiligen Pater Pio (1887 bis 1968) zu folgen: “Er  hat die Kirche so geliebt, wie sie war, und hat sie nicht mit Worten zerstört, so wie es jetzt Mode ist”, sagte das Kirchenoberhaupt im Vatikan. Es sei richtig, auf Schwächen hinzuweisen, dabei müsse aber immer auch die Liebe zur Kirche zum Ausdruck kommen. “Lebt wie Christen  und bezeugt, dass Liebe schöner ist als Hass, Freundschaft schöner als Feindschaft und die Brüderlichkeit zwischen uns allen schöner als Krieg”, so der Papst.

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Einladung ins neue Menschenrechtszentrum Cottbus

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Frankfurt am Main. Die 40. Jahreshauptversammlung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) steht unter dem Motto „Vierzig Jahre Internationale Gesellschaft für Menschenrechte – Bürgerrechtler für Freiheit und Menschenrechte“. Sie findet im ehemaligen Zuchthaus Cottbus, dem heutigen Menschenrechtszentrum Cottbus statt. Das Zuchthaus wurde von einem eigens dafür gegründeten Verein erworben, der es als Gedenk- und Bildungsstätte betreibt. Vorsitzender des Vereins ist Dieter Dombrowski, der sich seit vier Jahrzehnten in der IGFM engagiert und selbst als politischer Gefangener in Cottbus eingesessen hat. Gemeinsam mit dem Geschäftsführenden Vorsitzender der IGFM, Karl Hafen, initiierte er das Projekt „Gedenkstätte“.

Im Rahmen der IGFM-Tagung wird es neben Festvorträgen, Zeugenberichten und Diskussionen auch wieder thematisch gesonderte Arbeitskreise geben. In diesen Foren „Aufarbeitung der SED-Verbrechen“, „Ein-Parteien-Diktaturen“ „Religionsfreiheit“ sowie „Meinungsfreiheit – Pressefreiheit – Informationsfreiheit – Gewissensfreiheit“ kommen Bürgerrechtler, Menschenrechtsaktivisten und Betroffene zu Wort. Insbesondere dem Rückblick auf die IGFM-Geschichte und ihre Arbeit in der DDR wird ein hoher Stellenwert eingeräumt werden. Ehemalige politische Gefangene des Zuchthauses Cottbus werden interessierte Gäste durch „ihre“ Zellen führen und an ihren Erinnerungen und Erfahrungen teilhaben lassen.

Mit der Jahreshauptversammlung der IGFM tritt das „Menschenrechtszentrum“ zum ersten Mal nach der Sanierung und  Renovierung des Zuchthauses mit einer Großveranstaltung in die Öffentlichkeit. Die IGFM hat diesen Veranstaltungsort gewählt, weil sie hunderte politischer Gefangener, die allein in diesem Gefängnis inhaftiert waren, bis zu ihrem Freikauf oder ihrer Ausreise betreut hat.

Ähnliche Gefängnisse existieren leider noch heute in vielen Staaten und noch immer sind tausende Menschen unschuldig darin inhaftiert. Für diese Menschen – zum Beispiel in Kuba, Nordkorea, China und dem Iran – engagiert sich heute die IGFM. In Cottbus werden daher zahlreiche internationale Gäste aus der weltweiten Menschrechtsbewegung erwartet. Es lohnt sich, in Cottbus dabei zu sein!

Kontakt und Anmeldung: IGFM, Tel: 069-420 108 – 20, georg.scherf@igfm.de,

Menschenrechtszentrum: Tel: (0355) 48 38 33 3 sylvia.waehling@menschenrechtszentrum-cottbus.de

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1 Kommentar

  1. Hallo,
    ich bin eigentlich eher durch Zufall auf Ihre Seite gekommen. Nachdem ich mich ein wenig durchgelesen habe, muss ich sagen Ihre Seite gefällt mir sehr. Ich werde in Zukunft öfters mal vorbei schauen!

    Viele Grüße aus Sinsheim

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