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Synodaler Weg?

Tag für Tag mit Gott

Papst Franziskus hat sich für konstruktive Kritik statt zerstörender Anklage in der Kirche ausgesprochen. Es gelte, dem Heiligen Pater Pio (1887 bis 1968) zu folgen: “Er  hat die Kirche so geliebt, wie sie war, und hat sie nicht mit Worten zerstört, so wie es jetzt Mode ist”, sagte das Kirchenoberhaupt im Vatikan. Es sei richtig, auf Schwächen hinzuweisen, dabei müsse aber immer auch die Liebe zur Kirche zum Ausdruck kommen. “Lebt wie Christen  und bezeugt, dass Liebe schöner ist als Hass, Freundschaft schöner als Feindschaft und die Brüderlichkeit zwischen uns allen schöner als Krieg”, so der Papst.

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Wieviel Zeit bleibt uns? – Gedanken am Osterfest 2015

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Der Herr ist wahrhaft auferstanden und er wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten; seiner Herrschaft wird kein Ende sein – so heißt es im großen Glaubensbekenntnis. Im letzten Buch der Bibel sagt der Herr: “Ja, ich komme bald!” (Apk 22,20) und bei Matthäus heißt es: “Wachet also, denn ihr wißt nicht, an welchem Tag euer Herr kommt….darum seid bereit, denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, wo ihr es nicht vermutet.” Dies bekräftigt der Apostel Paulus im ersten Brief an die Thessalonicher: “Über die Zeiten und Stunden aber, Brüder, brauche ich euch nicht zu schreiben. Ihr wißt ja selber genau, dass der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht…” – Und er weist dann darauf hin, dass wir einander und allen Menschen Gutes tun sollen.

Die Frage, die sich mir am diesjährigen Osterfest wieder stellt, heißt: “Wieviel Zeit bleibt einem jeden von uns, Gutes zu tun? Können wir es uns als Nachfolger unseres Herrn Jesus Christus erlauben, marginale Dinge zu tun?” In einer Osternachtspredigt wurde die Frage gestellt, ob wir angesichts des brutalen Vorgehens von ISIS, Boko Haram und anderen islamistischen Terrororganisationen überhaupt freudig Ostern feiern können. Ja, dies sollten wir, auch wenn uns dies aufgrund der jüngsten Anschläge wie zum Beispiel auf auf zwei Kirchen in Pakistan und auf christliche Studenten in Kenia nicht wirklich gelingt. –

Ist es aber genug, wenn wir um den allgemeinen Weltfrieden beten, oder für den Frieden “zwischen den Religionen”? Denn es ist offenkundig, dass allgemeine Friedensgebete kaum etwas bewirken, was wohl mit mit den Aussagen Jesu erklärbar ist: ”…Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Gebt acht, Erschreckt nicht! Denn es muß so kommen, aber es ist noch nicht das Ende… dann werden sie euch der Drangsal überliefern und euch töten. Und ihr werdet von allen Völkern gehaßt werden um meines Namens willen…”

Wir dürfen aber nicht in Schockstarre verfallen oder resignieren! Der Herr erwartet unser Tun! Dies wird deutlich in seiner Rede über das Jüngste Gericht: Was wir einem der geringsten seiner Brüder getan haben, haben wir ihm getan, und was wir dem Geringsten nicht getan haben, haben wir IHM nicht getan: Hungrige speisen, Durstige tränken, Fremde aufnehmen, Nackte bekleiden, Gefangene im Gefängnis besuchen (oder sie befreien helfen) – siehe Matthäus 25. Mit anderen Worten: Wir sollen uns für Menschenrechte einsetzen, die gleichzeitig Gottesrechte sind: Gefangene befreien, humanitäre Hilfe leisten! Wenn wir das tun, können wir mit Paulus sagen (1. Thess 5,16): “Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, bei allem sagt Dank! – HJE

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