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Papst Franziskus hat sich für konstruktive Kritik statt zerstörender Anklage in der Kirche ausgesprochen. Es gelte, dem Heiligen Pater Pio (1887 bis 1968) zu folgen: “Er  hat die Kirche so geliebt, wie sie war, und hat sie nicht mit Worten zerstört, so wie es jetzt Mode ist”, sagte das Kirchenoberhaupt im Vatikan. Es sei richtig, auf Schwächen hinzuweisen, dabei müsse aber immer auch die Liebe zur Kirche zum Ausdruck kommen. “Lebt wie Christen  und bezeugt, dass Liebe schöner ist als Hass, Freundschaft schöner als Feindschaft und die Brüderlichkeit zwischen uns allen schöner als Krieg”, so der Papst.

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Tag der Menschenrechte: Nordkorea im Fokus

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Im Hinblick auf den Tag der Menschenrechte am 10. Dezember gab die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)  heute in Berlin eine Pressekonferenz: Während die Erinnerung an die unfassbaren Grausamkeiten in den Lagern der Nationalsozialisten vorbildlich wach gehalten werde, ignoriere die deutsche Außenpolitik das aktuelle hunderttausendfache Elend von Lagerhäftlingen in Nordkorea. Die kommunistische Diktatur mit ihrem grotesken Führerkult werde außenpolitisch nur wahrgenommen, wenn sie ausgerechnet für den Tag der Menschenrechte den Test einer Interkontinentalrakete vorbereite. Mit dieser Kritik forderte die IGFM heute von der Bundesregierung, ihre diplomatische Zurückhaltung insbesondere gegenüber Nordkoreas Schutzmacht, der Volksrepublik China, aufzugeben.

„Der Schlüssel für eine Lösung der Probleme in Nordkorea liegt in Peking“, betont die IGFM. Doch China wird erst handeln, wenn Europa die Komplizenschaft Pekings an den Menschenrechtsverbrechen Nordkoreas offen anspricht. Bis dahin würden weiter Menschen auf dem Altar der diplomatischen Zurückhaltung geopfert, kritisiert die IGFM weiter. China beteilige sich sogar aktiv daran, die Zahl der Lagerhäftlinge in der stalinistischen Einparteiendiktatur noch zu erhöhen. Die völlig gescheiterte Planwirtschaft Nordkoreas verursachte in den 90er Jahren den Hungertod von zwei bis drei Millionen Menschen. Seither sind mehrere Hunderttausend Nordkoreaner aus ihrer Heimat nach China geflohen. Obwohl das demokratische Südkorea bereit ist, sämtliche Flüchtlinge aufzunehmen, schieben die chinesischen Behörden alle aufgegriffenen Flüchtlinge nach Nordkorea zurück – nach Aussage von nordkoreanischen Überläufern direkt in ein Lagersystem, in dem geradezu unvorstellbare Zustände herrschen.

Im Lager geboren – versklavt – gefoltert – geflohen. Shin Dong-Hyuk ist ein Überlebender dieses Lagersystems. In Deutschland bekannt geworden ist er durch den Kinofilm „Camp 14“. Auf der Pressekonferenz der IGFM berichtet er über die Zustände im Nordkoreanischen Gulag. Von völliger Unterwerfung, Indoktrination einem Leben aus Arbeit, Hunger, Demütigung und Folter. Einem Leben ohne fließendes Wasser, ohne Betten und ohne Toilettenpapier aber mit allmächtigen Wärtern, die dort herrschen, strafen und vergewaltigen. Shin, der selbst im Lager Nummer 14 geboren wurde, berichtet unter anderem, dass dort ein Mädchen stundenlang geschlagen wurde, bis es schließlich an seinen Verletzungen verstarb. Ihr „Vergehen“? In ihrer Hosentasche fand ein Lehrer fünf Getreidekörnchen.

In der „Demokratischen Volksrepublik Korea“ sind nach Angaben der IGFM sechs sehr große Hauptlager bekannt, daneben etwa 200 kleinere Nebenlager und andere Strafeinrichtungen. Die Zahl der Häftlinge ist unbekannt, die Schätzungen schwanken zwischen 150.000 und 250.000 Menschen, die aus nichtigen Gründen – oder völlig ohne Grund – ein Sklavendasein fristen. Manche sind in Haft, weil Vorfahren von ihnen aus Südkorea stammten, andere weil Familienangehörige nach China geflohen sind. Wie die IGFM unterstreicht, zeigen Satellitenaufnahmen, dass die Lager in den vergangenen Jahren weiter gewachsen sind. Dennoch leugnet Nordkorea ihre Existenz. Die Volksrepublik China ignoriert sie „ebenso wie die deutsche Außenpolitik“ beklagt IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

>>>Weitere Informationen zu Nord-Korea

>>>Facebook-Seite der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte

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